Archive for the ‘Schule’ Category

Meisterin …

10. Januar 2016

… des Prokrastinierens … oder der Prokrastination (ist das das richtige Nomen?). Diesen Titel verdiene ich zur Zeit zu recht. Dabei ist das einer, den eigentlich niemand, am wenigsten ich, haben möchte und schon garnichts, auf das man stolz sein könnte.

Jetzt gerade sollte ich besser ein paar Zeugnisse schreiben. Auf dem sonntäglichen Arbeitsplan steht „Sachkunde“ (bei uns DOW … discovery of the world, nett, gell?) und „Sport“. Mittlerweile neigt sich der Tag dem Ende zu und außer meinem Kirchendienst und einem langen Spaziergang mit dem Hund habe ich noch nichts gescheites zu Stande gebracht. Deshalb ist vernünftig, mich heute nur auf Sachkunde zu  beschränken. Und ich fang auch auch gleich an … ehrlich.
Und dann verdränge ich wichtige Entscheidungen … nein ich verdränge sie eigentlich nicht, ich weiß, dass ich mich entscheiden muss, aber ich schiebe sie vor mir her. Nur ein kleines Stück, und noch ein Stück, und … Dabei weiß ich, es nutzt nichts. Aber schließlich sollten schwerwiegende, möglicherweise einschneidende Entscheidungen wohl überlegt sein, oder?

Ok … ich widme mich den Zeugnissen … Ablenkung ENDE

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Ferien … und nun?

30. März 2015

Der Artikel von Frau Weh  hat mir aus der Seele gesprochen … dem entsprechend lang wurde auch mein Kommentar (räusper). Ich bin dann ja doch immer wieder froh über das „WWW“ und dass man dort immer wieder auf so eine Art von Seelenverwandten oder zumindest Leidensgenossinnen stösst. Männer findet man mit solchen Gedanken dann doch erstaunlicherweise eher weniger.

Ist das so ein Frauendings oder ein Mütterdings oder ein Lehrerinnendings … oder bei mir eine fatale Kombination aus allen dreien? Meine Güte, es sind Ferien (ein dreifach donnerndes Hurra) und ich sitze hier an meinem ersten Ferientag und werde abwechselnd von Trübsal und Panik geschüttelt. Panik, weil ich mir für die 14 Tage so viel vorgenommen habe, hätte ich diese auch tatsächlich, wäre ich vielleicht etwas gelassener. Aber am Ostermontag fahren für 5 Tage ins Allgäu. Und da werde ich bestimmt keine Tüte mit Büchern für die Unterrichtsvorbereitung mit schleppen. Vorher treffe ich mich mit ein paar früheren Kolleginnen zum Kaffee, bereite den Umzug des Großen in seine neus, etwas selbständigeres Domizil vor und meine Mutter feiert ihren 80. Geburtstag. Achja, der Hund muss auch noch zum Impfen. Alles selbstgemacht könnte man sagen und zum Teil stimmt das auch. Doch während der Schulzeit sind Treffen mit Freundinnen am hellichten Tag schwierig, ich habe immer Unterricht bis 15.10 Uhr. Und auf das Treffen mit den Mädels und das Grüne Soße Essen mit und den vorösterlichen Brunch mit allerliebsten Freunden freue ich mich wie Bolle … von der Geburtstagsfeier meiner Mutter ganz zu schweigen.

Aber ich habe das Gefühl, es wächst mir alles über den Kopf, treffender als Frau Weh könnte ich es gar nicht ausdrücken, aber ich habe noch nicht die Patenlösung (wenn es sie dann gibt) gefunden, alles gleich gut unter einen Hut zu bringen. Es zu schaffen, dass ich das Gefühl habe, kontinuierlich guten Unterricht zu halten, dabei den Kindern den Spaß nicht zu vermiesen und meiner Familie mit dem geliebten pubertierenden Gesocks und dem Mann und dem Rest der Familie gerecht zu werden.

So, ich gehe jetzt noch eine Runde im Selbstmitleid baden, dann schenke ich mir ein Glas Rotwein ein (nein, das mit den Alkohol fasten hat dieses Jahr auch nicht 100% geklappt) und dann rapple ich mich wieder auf … aufmunternde Worte, virtuelle (sanfte) Tritte in meinen  Allerwertsten (ohhh … Sport wäre auch mal wieder gut) und Motivationsgeheul werden gerne angenommen.

Herrje … ich hab die Trübsal vergessen, ein ander Mal dann ….

Alle Anfang ist …

5. September 2014

… anstrengend … sehr anstrengend. Nach den vielen Abschieden (ich hab es nicht so Abschieden), von meinen Kindergartenkindern samt den furchtbar netten Leiterinnen und ErzieherInnen, meinen Kollegen und Schülern an der alten Schule, an der ich mich sehr wohlgefühlt habe, nun der Neubeginn. Eine Privatschule, ziemlich groß, mit einer Grund- und einer weiterführenden Schule … und einen Kindergarten gibt es auch noch. Ich bin von den Großen „hinunter“ zu den Kleinen gewechselt und nun zum ersten Mal (stolze) Klassenlehrerin einer 4. Klasse mit 23 Kindern. Was soll ich sagen? Wenn das so ähnlich bleibt, wie diese Woche, dann werde ich wenig zu klagen haben. Die Kinder sind aufgeweckt, sehr lebhaft, sehr unterschiedlich und waren ebenso aufgeregt die neue Lehrerin kennenzu lernen, wie ich sie. Beim Verabschieden waren wir alle sehr zufieden mit uns. Was will man mehr…

Aber es anstrengend, tierisch anstrengend. Deshalb Details später. Die Kollegen meinen jedoch, nach den ersten 14 Tagen wird es besser. Das muss es auch, denn sonst bin ich trotz Spaß an der Arbeit und einem guten Gefühl bald reif für´s Schlafsanatorium (falls es das noch nicht gibt, muss man´s für mich erfinden. Bitte – Danke