Archive for Januar 2016

Graue Tage …

14. Januar 2016

… schlagen mir auf´s Gemüt. Im Moment zumindest. Es gab auch schon Zeiten, da war ich so engergiegeladen, so „bouncy“ (wie es ein Kollege mal formuliert hat), da habe ich das Graue weggehüpft (innerlich, versteht sich, hin und wieder auch körperlich). Das wäre ich jetzt auch gerne wieder, aber es fällt mir nicht leicht … eher sogar schwer. Ich bin extrem empfindlich,  jede Geste, jedes Wort das kommt (oder schlimmer, nicht kommt) bekommt ein besonders Gewicht. Ich muss mich entscheiden, oder nein, eigentlich muss ich es wohl noch nicht, aber ich muss mit diesem Vakuum lernen umzugehen. Gehen ? Bleiben? Ist mir die Tragweite beider Schritte  sich bewusst? Kann man sich die Tragweite einer Entscheidung wirklich bis ins Details vorstellen und dann letztendlich auch damit umgehen? Und ich mag mich nicht, wenn ich so weinerlich bin. Teufelskreis!

Und dann ist auch heute Alan Rickman gestorben … den mochte ich sehr, als Bösewicht in „Die Hard I“, als Zauberer, als trotteliger Ehemann in „Love actually“, als Detektiv in „The January man“, einem Thriller (da war er noch ziemlich jung) oder als Sheriff von Nottingham … Nein, heute keine „bouncy“ Workingmum.

Meisterin …

10. Januar 2016

… des Prokrastinierens … oder der Prokrastination (ist das das richtige Nomen?). Diesen Titel verdiene ich zur Zeit zu recht. Dabei ist das einer, den eigentlich niemand, am wenigsten ich, haben möchte und schon garnichts, auf das man stolz sein könnte.

Jetzt gerade sollte ich besser ein paar Zeugnisse schreiben. Auf dem sonntäglichen Arbeitsplan steht „Sachkunde“ (bei uns DOW … discovery of the world, nett, gell?) und „Sport“. Mittlerweile neigt sich der Tag dem Ende zu und außer meinem Kirchendienst und einem langen Spaziergang mit dem Hund habe ich noch nichts gescheites zu Stande gebracht. Deshalb ist vernünftig, mich heute nur auf Sachkunde zu  beschränken. Und ich fang auch auch gleich an … ehrlich.
Und dann verdränge ich wichtige Entscheidungen … nein ich verdränge sie eigentlich nicht, ich weiß, dass ich mich entscheiden muss, aber ich schiebe sie vor mir her. Nur ein kleines Stück, und noch ein Stück, und … Dabei weiß ich, es nutzt nichts. Aber schließlich sollten schwerwiegende, möglicherweise einschneidende Entscheidungen wohl überlegt sein, oder?

Ok … ich widme mich den Zeugnissen … Ablenkung ENDE

Neues Jahr …

5. Januar 2016

neues Glück? Oder im Stil von „der König ist tot, es lebe der König“? Egal, ehrlich gesagt bin ich froh, dass 2015 hinter mir liegt. Ich habe es geschafft, die magische Geburtstagzahl (nein, nicht die mit der 4 davor … leider 🙂 ) zu überschreiten, mit Würde, Spaß und, wie ich doch hoffe, viel Anmut. Es it viel passiert und es stehen Veränderungen im Hause Workingmum an. Leichte und weniger leichte. Sehr kryptisch, sorry, aber genauer geht es (noch) nicht. Aber das vergangene Jahr hat mir auch viel geschenkt: alte Freunde, die mir ihre Zuneigung und Unterstützung schenken, wunderbare neue Freunde (ja, auch das gibt es, trotz vorgeschrittenen Alters) und meinen Job in der, nun nicht mehr ganz so neuen Schule … ich liebe ihn. Ist nicht immer einfach, aber hey, was ist schon immer einfach, aber er ist mein Fels in stürmischer (Lebens)See. Ist das seltsam, so etwas von seinem Job zu sagen? Egal …

Und nun etwas vollkommen Banales: Nach langem Sträuben tue ich es jetzt auch, das Netflixie-Dingelskirchen. Es ist unerwartet toll, Serien zu gucken, wann man will und im englischen Original und grandioser Weise gibt es jetzt deutlich mehr für mich spannende Serien als früher. Aktuell wird geschaut: „Call the midwife“, The last Kingdom“ (noch ganz am Anfang), „Rita“ und „Jessica Jones“ haben mich gepackt und in „River“ habe ich auch shcon reingeschaut. Ach, und „Luther“ kann auch gerne weiter gehen. Wilde Mischung, nicht wahr? Nun fragt man sich sicher da draussen, wann hat sie denn so viel Zeit zu glotzen? Es waren Ferien und da konnte ich ganz entspannt nachts mit meinem Minitablett (ja, ich bin sehr genügsam) im Bett gucken bis die Äuglein zufielen. Seit gestern hat mich die reale Welt wieder, Schlaf muss sein, denn mein Tag beginnt um 5.30 Uhr und deshalb wird der Flixie-Konsum bis zu den kommenden Ferien deutlich runtergeschraubt.  Vor allem, weil ich in den nächsten 14 Tagen dann abends eher Zeugnisse schreibe und Ende Januar auf Ski-Freizeit bin. Aber wer weiß, vielleicht gibt es ja in der Jugendherberge Wlan und wenn die Schülerlein friedlich schlafen (räusper), dann …