Ferien … und nun?

Der Artikel von Frau Weh  hat mir aus der Seele gesprochen … dem entsprechend lang wurde auch mein Kommentar (räusper). Ich bin dann ja doch immer wieder froh über das „WWW“ und dass man dort immer wieder auf so eine Art von Seelenverwandten oder zumindest Leidensgenossinnen stösst. Männer findet man mit solchen Gedanken dann doch erstaunlicherweise eher weniger.

Ist das so ein Frauendings oder ein Mütterdings oder ein Lehrerinnendings … oder bei mir eine fatale Kombination aus allen dreien? Meine Güte, es sind Ferien (ein dreifach donnerndes Hurra) und ich sitze hier an meinem ersten Ferientag und werde abwechselnd von Trübsal und Panik geschüttelt. Panik, weil ich mir für die 14 Tage so viel vorgenommen habe, hätte ich diese auch tatsächlich, wäre ich vielleicht etwas gelassener. Aber am Ostermontag fahren für 5 Tage ins Allgäu. Und da werde ich bestimmt keine Tüte mit Büchern für die Unterrichtsvorbereitung mit schleppen. Vorher treffe ich mich mit ein paar früheren Kolleginnen zum Kaffee, bereite den Umzug des Großen in seine neus, etwas selbständigeres Domizil vor und meine Mutter feiert ihren 80. Geburtstag. Achja, der Hund muss auch noch zum Impfen. Alles selbstgemacht könnte man sagen und zum Teil stimmt das auch. Doch während der Schulzeit sind Treffen mit Freundinnen am hellichten Tag schwierig, ich habe immer Unterricht bis 15.10 Uhr. Und auf das Treffen mit den Mädels und das Grüne Soße Essen mit und den vorösterlichen Brunch mit allerliebsten Freunden freue ich mich wie Bolle … von der Geburtstagsfeier meiner Mutter ganz zu schweigen.

Aber ich habe das Gefühl, es wächst mir alles über den Kopf, treffender als Frau Weh könnte ich es gar nicht ausdrücken, aber ich habe noch nicht die Patenlösung (wenn es sie dann gibt) gefunden, alles gleich gut unter einen Hut zu bringen. Es zu schaffen, dass ich das Gefühl habe, kontinuierlich guten Unterricht zu halten, dabei den Kindern den Spaß nicht zu vermiesen und meiner Familie mit dem geliebten pubertierenden Gesocks und dem Mann und dem Rest der Familie gerecht zu werden.

So, ich gehe jetzt noch eine Runde im Selbstmitleid baden, dann schenke ich mir ein Glas Rotwein ein (nein, das mit den Alkohol fasten hat dieses Jahr auch nicht 100% geklappt) und dann rapple ich mich wieder auf … aufmunternde Worte, virtuelle (sanfte) Tritte in meinen  Allerwertsten (ohhh … Sport wäre auch mal wieder gut) und Motivationsgeheul werden gerne angenommen.

Herrje … ich hab die Trübsal vergessen, ein ander Mal dann ….

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