Haarschnitt für den Mantel …

Seit einem guten Jahr besitze ich einen tollen, sehr bunten (aber nicht zu bunt) Mantel dieser spanischen Firma, die eigentlich kein goldgestickten Schriftzug bräuchte, weil die Musterung aller Kleidungstücke schon von Weitem den Namen schreit. Aber mein Mäntelchen ist anders, auffällig ja, aber für eine Kunst- bzw. Grundschulehrerin sehr passend. Viele Farben und Fäden, toll zum Kombinieren mit einfarbigen (und nur mit diesen) Accessoires und der namenzug ist wirklich dezent. Viele Leute haben mich schon sehr positv auf mein Mäntelchen angesprochen, es hat ausserdem einen irgendwie „barocken“ Schnitt, der prima zum Material passt. Achtung, es folgt das ABER: er pielt, fusselt, knuddelt … sucht es euch aus. Und ich hasse Knötchenbildung, und zwar so sehr, dass ich mir auch schon mal mit einem Rasierer (trocken, versteht sich) ein Loch in einen Cashmirpulli gesäbelt habe. Ich versuchte es mit Ignorieren, gelegentlichem Abzupfen, nichts half so richtig. Und das Meerschweinchen, das ich als Kind hatte und weclhes sehr gerne die Knötchen von meinen Pullis fraß, das gibt es nicht mehr. Das Muster wurde immer verschwommener, verschwand mehr und mehr unter sich zusammen knotenden Fusseln. Deshalb schritt ich heute ganz beherzt mit der Schere zur Sache und nach einer guten Stunde geduldigen (arrrrghhhhh) Abschneidens einzelner Fusseln (natürlich sehr, sehr vorsichtig, Löcher im Mantel sind noch schwerer zu stopfen als in Pullis) ist das Muster wieder erkennbar. Hurra … wehe, wenn am Wochenende der Frühüling kömmt ….

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