Hunde-Experten …

… gibt es ja wie Sand am mehr. Seit wir vor über einem Jahr auf den Hund, nein eher auf die Hündin (English.Springer.Spaniel) gekommen sind, schaue ich mir auch gerne mal die eine oder andere „Hunde-Sendung/Ratgeber“ im TV an. Was mir aber vorher niemand verraten hat ist die Tatsache, dass man diese „Experten“ auch im realen Leben (leider) trifft. Und damit meine ich nicht diejenigen, die wirklich Ahnung haben – Hundetrainer, Züchter etc. Nein, nein, die ECHTEN Experten lauern einem bei jedem Spaziergang auf. Unmöglich Ihnen auszuweichen, kaum bleibt mein Hund stehen, um den anderen Artgenossen freundschaftlich zu begrüßen (Lizzie ist eine Seele von Hund, stets freundlich, manchmal leicht überschwänglich, ja fast hy.perak.tiv, aber sehr sozial … soweit man diesen Begriff auf ein Tier anwenden kann), dann gibt es zwei Arten von Hundebesitzern:
Nr. 1 ist ebenso freundlich wie der dazugehörende Hund, man wechselt ein paar nette Worte, macht Smalltalk (bei den netten, die man öfters trifft, auch mal etwas tiefsinnigeres) und dann geht man seiner Wege.
Nr. 2 ist … nervig, lästig … ach, was soll ich sagen … so unnötig wie ein Kropf. Ganz besonders geht mir ein älterer Mann auf die Nerven, der mir dauernd sagt, was ich mit meinem Hund zu tun oder zu lassen habe. Ein Beispiel: „Was, Sie führen Ihren Hund an der Leine, der Arme, der muss doch mit anderen Hunden spielen dürfen.“ (zur Beruhigung sämtlicher mitlesenden Hundebesitzer – unser Hund darf spielen, sehr gerne sogar, denn da kann sie ihre Energie loswerden und knüpft „soziale“ Kontakte“) Sehr beliebt auch immer wieder der Spruch „Ja, meine Lu.na, die ging in dem Alter schon brav bei Fuß, die braucht keine Leine mehr“ (Klar, die hört aufs Wort, deshalb stand er auch vorige Woche an der einen Ecke der Straße und seine Hündin spielt munter 300 Meter weiter weg und scherte sich einen Dreck drum, dass er sich die Kehle nach ihr wund schrie). Nachdem er mir gestern wieder ungefragt auf den Keks ging, werde ich ihm wohl beim nächsten Mal einen wichtigen Hinweis geben:
Bei der Hunde-Erziehung verhält es sich ähnlich wie bei der Kindererziehung (weitere Parallelen, hier nur kurz angemerkt, ergeben sich natürlich nur rein zufällig) –  Bei beiden sollte man sich ungefragt mit guten Ratschlägen zurückhalten … sonst könnte es demnächst zu unflätigen Wortäußerung von meiner Seite kommen (wer mich kennt weiß, dass es schon einiges bedarf, um mich zu so etwas hinreißen zu lassen.)

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