Zwirbeln …

… ich geb´es zu: Ich bin eine Zwirblerin. Für alle Nichthessen zur Erläuterung, als zwirbeln bezeichnet man das kontiuierliche Drehen einiger Haare zu einer dicken Strähne. Ich tue es überall und immer. Nur als ich meine Haare sehr kurz trug, ging das nicht mit dem Zwirbeln. Es ist eine Angewohnheit aus frühester Kindheit. Es erfordert auch ein gewisses Mass an Geschicklichkeit, denn leicht kann man sich einen fiesen Knoten ins Haar zwirbeln. Ich tue es beim Fernseh gucken, beim Lesen, wenn ich mich mit Freunden unterhalte. Ich zwirble, wenn ich müde bin (sagt meine Mutter), ich zwirble zu Entspannung (sage ich). Wenn Sie also einmal eine Frau Anfang 40 in der großen Stadt am Fluss in einem weinroten Dac.ia an einer roten Ampel in sich versunken zwirbelnd hinterm Steuer sehen (nein, es beeinträchtig nicht meine Fahrtüchtigkeit), dann dürfen sie gerne freundlich rüber winken … das bin dann ich. … Zumindest habe ich mir das Daumenlutschen abgewöhnt, … und das schon SEHR lange …

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