Liebe Frau Antonmann,…

… als ich direkt nach unseren drei Tagen in Kiel, übrigens bei wunderbarem Wetter, meine Mailbox öffnete, sah ich Ihre Nachricht. Da wurde mir ganz warm. Es tut unglaublich wohl zu bemerken, dass es auffällt, wenn es hier sehr still ist. Danke für den lieben Gruss.
Die ganze Zeit habe ich hin und her überlegt. Wie soll ich meine „Blogpause“ erklären? Muss ich das überhaupt? Sollte ich mich offiziell abmelden … eine Pause ankündigen? Aber nein, denn eigentlich pausiere ich nicht. Zumindest nicht richtig. Ich denke viel ans Bloggen, lese regelmässig bei meinen „Mädels“  … und nicht nur bei denen. Doch von mir erzählen schient mir im Moment nicht so wichtig. Wo ich früher bei vielen Episoden in meinem tagtäglichen Leben dachte „das muss ich unbedingt bloggen“, so scheint der Punkt des Schreiben in den letzten Wochen zu schnell an mir vorüber zu ziehen … und dann ist er weg … und die flüssigen, spitzigen Formulierungen auch. Deshalb lasse ich es dann meistens. Mir scheint es dann besser nichts zu sagen, als irgend etwas hinzustammeln, nur um zu reden. Dazu kommt auch, dass alle (und damit meine ich die Damen, die ich virtuell „kenne“) eine wunderbare Art zu schreiben haben. Die eine ist ein unglaublich sympathischer Mensch (ja, die kenne ich in echt), sie schreibt spritzig, ironisch und mit wunderbar spitzer Feder. Die andere bringt mich mit den Erlebnissen mit Prof. Bienlein und seinem spinnösen Hühnchen immer wieder zum Lachen, zum Nachdenken und berührt oft meine Seele. Mit der Dritten im Bunde fühle ich mich irgendwie verbunden, vielleicht weil wir einen sehr ähnlichen Beruf haben, ähnlich Dinge zu mögen scheinen (vielleicht liege ich da auch total falsch?) und weil sie einem einfach spontan mal mit einem Herzchen oder einen lieben Gruss aufmuntert. Bei einer Weiteren verneige ich mich immer in Demut, nichts schient sie aus der Ruhe zubringen, selbst wenn ihre drei Rangen um sie herum tanzen, ihr Garten explodiert und ihre Nähstube überquillt. Diese Dame beneide ich hin und wieder um ihre Gelassenheit. Um das Ganze auf einen Punkt zu bringen:  Es gibt viel Spannendes, Unterhaltsames und auch Nachdenkliches zu lesen … deshalb möchte ich nur schreiben, wenn ich denke, ich habe etwas Spannendes, Unterhaltsames oder auch Nachdenkliches zu erzählen habe. Ich bin noch hier und werde es auch bleiben – und sicher auch bald wieder mit dem ganz normalen Chaos aus dem Hause Workingmum.

5 Antworten to “Liebe Frau Antonmann,…”

  1. Frau Antonmann Says:

    Es freut mich sehr, von Ihnen zu lesen. Einfach nur so.
    Liebe Grüße.

  2. Frau ... äh ... Mutti Says:

    ich freue mich auch, von Ihnen zu lesen. Und falls Sie mich meinen sollten, mit der Frau, die nichts aus der Ruhe bringt … es ist nicht alles Gold, was glänzt und auch ich habe einen Blogfilter🙂

    Auf baldiges Wiederlesen! Grüße!

  3. workingmum Says:

    Gut kombiniert Frau … äh … Mutti! Gruß zurück😉

  4. amidelanuit Says:

    ich vermute, ich bin die mit mit dem hühnchen und dem bienlein:) schön von ihnen zu hören – ich hinterlasse früüüühüülingsgrüße!

  5. jette Says:

    liebe grüße, frau workingmum!!
    bis bald.

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