Cédez le passage …

… wir sind wieder zurück aus dem Land der Kreisel! Ich glaube, in keinem Land der Welt gibt es so viele Verkehrskreisel wie in Frankreich. Man fährt gemütlich (mehr als 70 Km/h ist dort nicht erlaubt und die Gendarmen liegen gerne mit Blitzgeräten auf der Lauer) und fährt in einen Kreisel, raus aus dem Ding fährt man weiter und bereits einen Kilometer (oder auch weniger) kommt der Nächste.  Das Reinfahren in so einen Kreisel ist nicht unproblematisch, da der gemeine Franzose noch nie von der Benutzung eines Richtung weisenden Blinkers gehört hat. Aber man gewöhnt sich schnell dran und ist schnell geneigt, die Fahrweise der französischen Ureinwohner anzunehmen. Ansonsten ist ein Kreisel ganz praktisch, man fährt rein und hast Du die Ausfahrt verpasst, drehst Du einfach noch eine Runde. So gesehen hat ein Kreisel, wenn man es philosphisch betrachtet, sogar eine Art Lebensweisheit parat, es geht nicht nur das Schnöde „Vorfahrt gewähren“ sondern gibt einem die Gelegenheit, sich immer wieder einen neuen Weg zu suchen, auch mal an alten Dingen vorbeizufahren und vielleicht sogar wieder einmal das Bewährte auszuprobieren. Vielleicht sollte ich „Cédez le passage“ zu meinem neuen Lebenmotto machen …😉

P.S. Ihr seht, der Uralub hat mit gut getan, mehr darüber, wenn die Wäscheberge bewältigt, die Mehlmotten (GRRRR) vertreiben und der Kühlschrank neu befüllt wurde.

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