Immer einen Tag …

… nach dem anderen. Das ist mein Motto, so steht es in meinem Header. Doch in letzter Teit ertappe ich immer mehr dabei, daß ich genau das Gegenteil tue. Nichts gegen gute Vorbereitung, sie erleichtert das Leben ungemein. Deshalb bin ich ein Fan von Listen. Immer wenn mir alles über den Kopf zu wachsen droht, schreibe ich eine Liste. Das sotiert meine Gedanken und das Ausstreichen der erledigten Dinge entspannt ungemein. Aber man kann esauch übertreiben und das was ich in den letzten Wochen mache, hat mit Vorberietung eigentlich nichst mehr zu tun. Ein Beispiel: Der Koffer für den Unterricht in der kommenden Woche ist gepackt, die Wandtexte für die kleine Ausstellung in einer der Schule ist geschrieben und die Bilder sortiert. Ich bin sogar mit der Einkommensteuererklärung fertig und kann meiner Umsatz.Steuer.Unterlagen mit nur einer kleinen Verspätung abgeben. Ich bin also gut, habe so ziemlich alles erledigt. Und trotzdem kann ich mich nicht entspannen und meine freien Tage richtig genießen. Ich ertappe mich dabei zu überlegen, wie dies wohl wird oder was ich mache, wenn das und das am Donnerstag nicht so klappt, wie ich es mir vorstelle. Oder wie ich es in den nächsten zwei Wochen, die wirklich voll gepackt sind, schafffe meinen Kindern und mir noch irgenwie gerecht zu werden und nicht einfach die Tage hintereinander runter zu reissen. Ich zerbrösele mir mein Hirn und verspanne mich so noch mehr. Denn für so ein „automatisches“ Ableben der Tage ist die Zeit doch einfach viel zu kostbar. Also muss ich an mir arbeiten, mich lockerer machen und schöne Dinge tun. Wie vorgestern, als ich mal wieder gemalt habe. Nur so für mich … zum Spass. Und ich muss ein anderes altes Motto wieder hervorkramen „Relax, nothing ist THAT important“.

Eine Antwort to “Immer einen Tag …”

  1. wortteufel Says:

    *Oooooomm*

    Ja, es ist ein komisches mit den freien Tagen, mit den gehetzten Selbstständigen und den Gedankenwühlern. Irgendwann wird die Anspannung zum Tagesgeschäft und man weiß nicht mehr genau, wieso man angespannt ist. Und erst recht nicht, wie man sich wieder entspannen soll.

    Mir hat es geholfen, mich jeden Tag eine halbe Stunde hinzusetzen, einen Tee zu trinken, nichts zu tun, nicht ans Telefon zu gehen, etc. Einfach so. Anfangs war es verdammt schwer. Mittlerweile geht es ganz gut… Jedenfalls meistens.

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