Hilf Dir selbst, …

… und wenn nicht ER , dann hilft vielleicht ein Ratgeber. Ich denke, mein Kontakt zu IHM ist nicht so schlecht, was meine Ungeduld und sonstige schlechte Eigeenschaften betrifft, könnte ER sicher noch ein wenig  unterstützend eingreifen undmir etwasmehr Gelassenheit schenken, aber ich arbeite dran. Frau Düne  hat einen so schönen Beitrag geschrieben, der den einen Gedanken in meinem Kopf mit einem anderen vermischt. Ich bin eigentlich keine große Ratgeberleserin, weder für Lebens- noch für Erziehungsituationen. Doch bei letzterem Thema werde ich hin und wieder doch schwach und lege mir ein neues Buch zu. In diesem konkreten Fall Jan-Uwe Rooge „Eltern setzten Grenzen“. Weil ich weiß, daß Grenzen wichtig sind und wir gerade um diese mit den lieben Plagen sehr kämpfen, eigentlich ein immer währender Kampf , der, wie ich weiß, sicher auch nicht nie enden wird … (naja, vielleicht, wenn sie dann mal ausgezogen sind) … Mir geht es auch nicht darum, mir eine Anleitung zu holen, wie ich konsequent sein muss. Das sind wir schon, doch was ich aus so einen Buch ziehen möchte ist die Bestätigung, auf dem richtigen Weg zu sein, zu erkennen, daß diese Kämpfe normal sind, daß sie gut sind und daß sich die Konsequenz irgendwann auszahlen wird (…wann?). Eigentlich möchte ich das besagte Buch „nur“ als Rückversicherung, vielleicht ist das der Grund, weshalb es noch fast ungelesen auf dem Regal liegt.  
Aber um ganz ehrlich zu sein, und das hat mir Frau Düne wieder einmal vor Augen geführt, geht es mir gut. Ich muß nur viel öfter mal meine „Blesssings“ zählen. Mein Arger auf verschiedene Sachen ist Kasperkram im Vergleich zu dem, was anderen Menschen in meiner Umgebung gerade passieren. Mir geht es gut! Meine Plagen sind … halt meine Plagen, sie machen mich glücklich und treiben mich in den Wahnsinn,  ich habe einen tollen Mann an meiner Seite (der mich auch hin und wieder wahnsinnig macht), ich liebe meine Arbeit (auch wenn ich gerade sehr die Ferien genieße) und uns geht es auch finanziell nicht schlecht. Nur läßt der Alltagstrott das alles oft zu etwas ganz selbstverständlichen werden. O.K. und wenn frau, so wie ich gerade von beginnendem p.m.s. „heimgesucht“ wird, ist es auch nicht einfach seine „Segnungen“ vor Augen zu führen. Aber ich kann´s versuchen, nicht wahr …?

2 Antworten to “Hilf Dir selbst, …”

  1. DüneSieben Says:

    Es ist ja auch nicht so, dass ich vor lauter „blessings“ nicht voran käme. Auch bei uns läuft ganz vieles unrund. Ganz akut gerade Stress mit Sohnemann (9) wegen totaler Playstation/Gameboy-Sucht… Dann hocken wir uns gerade auf der Pelle in diesen Feiertagen wegen des schlechten Wetters und kranken Kindern. Mir kam dieser „count your blessings“ Gedanke halt so die Tage und ich bin so erstaunt, dass ich wohl den Nerv der Zeit getroffen habe.
    Ihre Gedanken dazu sind genau das, was ich auch empfinde! 🙂
    (Und ich habe einige Kinder-Ratgeber im Regal liegen – auch nur als Rückversicherung!!)

  2. wortteufel Says:

    Liebe workingmum, auch Deine Zeilen hab ich noch am „Tag bevor“ gelesen. Und auch Deine Zeilen, so wie die von DüneSieben, haben mir nochmal einen Schubs gegeben. Danke auch für Deine Email, die ich noch vor Abgabe meines Läppis beim Apfelhändler bekommen habe. Sie hat auch Mut gemacht 🙂

    Der erste Tag ist überstanden, morgen geht es wieder hin und übermorgen ist auch der Rest Geschichte. Dank Deiner Infos weiß ich ja auch, was mich erwartet 😉

    Alles weitere dann bald! Danke nochmal und auf bald beim Fressack 😀

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