Da bin ich wieder …

… es war sehr schön, so entspannend. Die lieben Plagen haben wir nur zu den Essenszeiten gesehen, ansonsten waren Sie mit den anderen acht Kindern den ganzen Tag draußen. So wenig wie in diesen Tagen habe ich meine Kinder nur selten gesehen – und gehört (das ständige „Mamaaaa“ ist komplett weggefallen). Wir hatten sonnige, noch relativ warme Tage, sind durch die steierischen Weinberge gewandert, haben das abendliche Lagefeuer hat unsere Jungs so gut durchgeräuchert, daß sich ihre Lebenserwartung sicher erhört hat, die abschüssige Hofzufahrt war für Ralleys mit Bobbscars und sonstigen fahrbaren Untersätzen ideal und die freilaufenden Katzenkinder wurde ausgiebig herumgetragen und geschmust (was die Diskussion nach einen neuen Haustier wieder angefacht hat). Und wir hatten jede Menge Schnee bei der gestrigen Rückfahrt, Mitte Oktober, ist das zu fassen?
Bei den vielen guten Gesprächen stellte sich heraus, daß eines der Kinder einer Freundin ADS hat und ihre lange (Leidens-) Geschichte (von Pontius zu Pilatus, Homöopathie und nun doch endlich die erlösenden und das Familienleben erleichterten Medikamente) hat mich darin mich in meiner (unserer) Entscheidung bestärkt, uns professionelle Hilfe bei den „Kommunikationsproblemen“ mit unserem Großen zu holen. Leicht ist mir dieser Weg nicht gefallen, denn irgendwie fühle ich mich unzulänglich dabei, als ob ich als Mutter nicht fähig wäre unsere Schwierigkeiten selbst in den Griff zu kriegen. Dumm ist nur, daß wir für den ersten Gesprächtermin eine Wartezeit von 4 -6 Wochen haben. Aber egal, wenn es ´was bringt. Außerdem vergeht die Zeit schnell. Schon sind die Herbstferien wieder vorbei und morgen geht die Schule und meine Arbeit wieder los. Einen schönen Schulanfang …. und es sind nur neun Wochen bis zu den Weihnachtsferien … 🙂 !

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5 Antworten to “Da bin ich wieder …”

  1. stilke Says:

    und? kastanien und sturm genossen?
    willkommen zu hause! 😀

  2. workingmum Says:

    Aber hallo, und wie, in allen Variationen: Sturm, roten Sturm und, tata, Schilchersturm. Maronen natürlich bis zum Umfallen. Sehr lecker … einziger Nachteil – der Sturm (egal welcher) blubbert später unheimlich im Bauch. Trotzdem … vielleicht sollte ich (wir) den nächsten Sturm dann mal bei Dir genießen?!? 🙂

  3. stilke Says:

    da mußt dich aber beeilen, weil die sturmzeit ist bald vorbei… und kopfweh hast kein´s bekommen? *wunder*
    *seufz* die steiermark um die sturm-zeit ist echt schön! ich find die farbe vom schilcher sturm so pervers 😀

  4. June Says:

    liebe workingmum…
    darf ich so mal kurz imaginär durch die bloggerwelt schütteln und dann fest in den arm nehmen?
    *Leicht ist mir dieser Weg nicht gefallen, denn irgendwie fühle ich mich unzulänglich dabei, als ob ich als Mutter nicht fähig wäre unsere Schwierigkeiten selbst in den Griff zu kriegen.*
    nicht sowas denken…wir sind nur menschen, ebenso wie unsere kinder und wenn ihr eurem großen helft, dann ist das das allerbeste. aber bitte nicht an deinen mutterqualitäten zweifeln, das ist völlig fehl am platz!
    lg von der june

  5. workingmum Says:

    Liebe June, vielen lieben Dank. So eine (virtuelle) Umarmung tut GUT!

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