Schule oder nicht Schule …

… das ist hier die Frage. Unser Jüngster ist ein „Kann-Kind“, weil sagen er kann nächstes Jahr in die Schule, muss aber nicht. Schwere Entscheidung! Aus diesem Grund haben wir, der Liebste und ich, gleich ein „Entwicklungsgespräch“ bei Theos Erzieherin. Und wie bei allen offiziellen Terminen dieser Art, egal ob Kindergarten oder Schule, wappne ich mich für Hiobsbotschaften jeglicher Art. Warum eigentlich immer so negativ? O.K. er zeigt keinerlei Interesse am Schreiben, wenn er mal seinen Namen schreibt rutscht das „H“ bestimmt an die verkehrte Stelle – ist aber auch gemein, denn man kann nicht hören, wo es hingehört, er liebt es in Baby-Mickey-Mouse-Stimme zu sprechen und kann sich noch nicht die Schuhe zubinden (ist ja nicht meine Schuld, dass alle Schuhe, die ihn gefallen nur noch mit Klettverschluss ausgestattet sind 🙂 ). Wie jede Mama würde ich gerne mal zu so einem Gespräch gehen und erzählt bekommen, wie großartig mein Kind ist. Das weiss ich natürlich, aber es würde gut tun es mal vom „offizieller“ Seite zu hören. Aber ich bin Realistin. Ich kenne meine Kinder – und natürlich auch deren Macken. Was aber meiner Liebe keinen Abbruch tut. Und eigentlich geht es ja heute nur darum ob er im nächsten Jahr eingeschult werden kann oder nicht … eigentlich. Die Spannung steigt!

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2 Antworten to “Schule oder nicht Schule …”

  1. Sisou Says:

    Immerhin dürft ihr noch mitentscheiden. 😉

    Bei uns hieß es vor drei Jahren „Alle Kinder ab 5 1/2 Jahren werden eingeschult“. Peng. Das fand ich gar nicht gut und hätte mich ehrlich gesagt auch dagegen gesträubt. Ich würde meinen Sohn als ganz normal intelligent bezeichnen. Manches klappt ganz toll, manches macht er nicht so gerne.

    Nun ist er in der 3. Klasse – seit 3 Tagen *g* – und wird im Okotber 8 Jahre.

    Hm. Wie gesagt, bisher lief alles wirklich gut. Aber irgendwo finde ich, dass ihm mindestens ein Jahr der Kindheit geklaut wurde. Ich finde es eine schwierige Entscheidung und es ist auch ziemlich schwer, das eigene Kind objektiv zu betrachten. Mütterkrankheit. 🙂

    Vielleicht gut, dass sie mir damals abgenommen wurde… *grübel*

  2. tpl Says:

    wenn ich es richtig verstanden habe, ist noch ein wenig zeit um eine entscheidung zu fällen.
    da kann sich also noch einiges tun (auch das mit dem schuhebinden – ich habe ziemlich lange damit gewartet u dann hatten wir es in 5 min.).

    zu diesen gesprächen (seien es erzieher, lehrer, usw.):
    ich kenne dieses gefühl, man geht irgendwie immer mit bauchweh hin u ist gewappnet, sein eigen fleisch u blut zu verteidigen (kratzt ja auch ein wenig am selbstwert, wenn die kinder nicht so „gelungen“ sind, wie es sich der pädagogische rest der welt vorstellt).
    doch im laufe dieser gespräche muss ich dann doch meistens schmunzeln, da sich da so abgehobene u unrealistische vorstellungen auftun, die mich nicht wirklich in erzieherische bedrängnis bringen.
    meistens ändere ich nicht viel am größeren erziehungsplan der kinder u ernte dann trotzdem ein paar monate später viel lob (hihi, da lach ich dann schon sehr…)

    auf jeden fall viel glück u nicht so beeindrucken lassen!

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