Verlockendes Angebot

Das Thema arbeiten oder nicht, oder wieviel ist gut für mich und für meine Familie ist momentan hochaktuell (s. „ach je“ bei Frau Ami). Und nach meinem gestrigen Artikel (s. Erschreckende Erkenntnis, Teil II) kann ich dem Ganzen nach meinem heutigen ersten Arbeitstag in meinem anderen Job noch einen drauf setzten. Ich habe nämlich ein tolles Angebot bekommen, das mir einen neuen Auftrag bescheren und auch ein gutes Honorar bieten würde (als Freiberuflerin kann man von beidem ja nie genug bekommen, gell). Der Knackpunkt an der ganzen Sachen: ich kann den zeitlichen Aufwand noch nicht genau einschätzen, weiß aber, dass ich spätestens nach den Herbstferien wieder mit meinen Kursen ziemlich zu tun haben werde und dann, mit dem anderen Job, den ich sowieso noch „nebenbei“ mache, sowieso schon sehr am Rande meiner Kapazitäten bin und alles, was drüber geht auch auf Kosten meiner Familie (sprich Liebster und Plagen)  gehen wird. Es ist ein feines Angebot (Pressearbeit), das mich sehr reizen würde, allein aus dem Grund mal wieder etwas anderes zu tun. Es würde, wenn ich es gut mache (und davon gehe ich ganz selbstbewußt mal von aus) meine Position bei dieser Institution festigen. Aber ich kenne mich. Will ich etwas gut machen und hier ist der Druck es wirklich sehr gut zu machen groß, gebe ich alles und noch mehr. Werde angespannt, habe Angst mich zu verzetteln. Denn da ist ja auch noch mein anderes Standbein, der Job, die Geschäftsidee, die ich ganz allein entwickelt habe und die langsam aber sicher ein Erfolg (ein kleiner, aber …) wird, an dem mein Herz hängt, das ich nicht vernachlässigen will wegen einer vermutlich temporären Geschichte. Doch ich bin mir nicht sicher, ob ich wirklich alles auf die Reihe kriege – Irgendwelche Vorschläge? Und nein, man kann (leider) nicht für kurze Zeit von allem nur ein bißchen machen. 

Eine Antwort to “Verlockendes Angebot”

  1. June Says:

    da kann ihnen leider niemand helfen.
    vielleicht hilft es aber eine pro und contra liste zu erstellen, mit dem liebsten zu reden und sich mal aufzulisten wie zeitintensiv das alles wirklich ist.
    ich kann nur aus eigener erfahrung sagen, dass ich immer alles mitnehme was geht und irgendwie geht das dann auch, aber ich – ich bleibe irgendwie auf der strecke und das kann nicht mal der tollste job wieder gut machen…

    viel glück bei der findung der für sie richtigen entscheidung!

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