Erschreckende Erkenntnis, Teil II

Ich bin ein Workholic – oder zu mindest so eine Art Derivat davon! Nicht, dass mich jemand falsch versteht: Ferien sind großartig und meinetwegen könnten sie auch noch 14 Tage länger dauern. Aber wenn ich nichts zu tun habe werde ich … unrund, nörgelig, unzufrieden. Klar gibt es jeden Tag genug zu tun, das alltägliche halt, das jede(r) kennt, Haushalt, Wäsche, einkaufen etc. Aber, und nun ist es für mich ein für alle Mal klar, ich bin jemand, der arbeiten MUSS! Ich will etwas produkitves tun, ein Ergebnis sehen, abends k.o. , aber zufrieden sein. Heute habe ich angefangen ein Konzept für mein anderes berufliches Standbein, auszuarbeiten, habe mein Hirn (wieder mal) betätigt und schon geht es mir etwas besser. Deshalb ist es gut, dass ich morgen wieder anfange – mein erster Tag nach dem Urlaub in meinem anderen Job – und am Montag geht es dann wieder richtig los. Und da der Mensch, und ins besondere ich, ein wechselhaftes, seltsames Wesen ist, werde ich mich am Ende der kommenden Woche beklagen – wegen zuviel Arbeit. Wahrscheinlich habe ich doch einen an der „Klatsche“. Tja, man müßte das richtige Mittelmass finden, doch das ist schwer. Übrigens, damit mich niemand falsch versteht: das ist KEINE Abwertung der „nur“ Hausfrau und Mutter. Da ich beides bin, weiß ich schließlich, wieviel Arbeit schon das ist und meistens bleibt es ja nicht nur dabei sondern, wie ich beim bloggen feststellen konnte, sind viele Mütter auch nebenberuflich kreativ tätig, arbeiten also auch oder (und) organisieren für die Klassen oder Kindergartengruppen ihrer Kinder etc (ich gestehe, ich halte mich bei solchen Aufrufen eher zurück, schäm). Ich aber muss einfach raus, und ich bin froh, dass meine Selbständigkeit sich ausserhalb meiner vier Wände abspielt, denn sonst würde ich wahrscheinlich täglich dieselbigen hoch gehen. 

Eine Antwort to “Erschreckende Erkenntnis, Teil II”

  1. Donna Says:

    oh ja, das kenn ich nur zu gut…da werde ich ganz unleidig🙂

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