Home, sweet home

Ich weiß nun, warum man sich für die „kostbarste“ Zeit des Jahres (sprich Urlaub) in eine, zwar sehr schöne, aber für vier Personen viel zu kleine Wohnung, begibt: Weil man dann Gott dafür dankt, nicht auch noch den Rest des Jahres in solch beengten Verhältnissen wohnen zu müssen – andere Menschen müssen das. Wir sind verwöhnt! Und allein der Moment wieder in unser Zuhause zu kommen … war großartig. Sooooo viel Platz, man kann sich aus dem Weg gehen, unglaublich. Allein unsere Terasse .. wunderbar, auch wenn ein paar Pflanzen nur knapp dem Dürretod entronnen sind, weil mein Vater doch nicht so viel gegossen hat, wie er sollte. Ach, es ist schön wieder daheim zu sein (Mal sehen, wie lange meine Zufriedenheit anhält 🙂  ).  Und bis auf unser vierbeiniges fehlendes Familienmitglied ist auch alles beim Alten.
Tja, und der Urlaub selbst? Dazu gibt es zwei wichtige Erkenntnisse: 1 Woche ist zu kurz (es sei denn, man fährt an ein den Kinder bekanntes Ziel, was bei uns leider nicht der Fall war), bis sich die Kinder aklimatisiert haben vergehen ein paar Tage und wenn man davon auch nur einen Tag am Strand verbirngen kann ist das mehr als grenzwertig. Bei unserem Schietwetter mussten wir zu viel Zeit in der Wohnung verbringen, die meiste Zeit waren wir damit beschäftigt, unsere Jung um mehr Ruhe und Rücksicht auf unsere Nachbarn aufzufordern (nicht gerade entspannend, grrrrr).  Die zweite Erkenntnis: Im nächsten Jahr werden wir uns irgendwo einmieten, wo es ganz bestimmt auch andere Kinder gibt. Erwachsene sind einfach zu langweilig und das haben uns Lukas und Theo auch spüren lassen.
Den Rest der Ferien (uähhh, nur noch zwei Wochen) werden wir hier verbringen, eine Freundin hat mir gerade den Floh ins Ohr gesetzt, dass wir den ständigen Kabbeleien unserer Plagen mit der Einrichtung getrennter Kinderzimmer ein Ende bereiten könnten (bei ihr hat´s gewirkt) und auch wenn wir dann unser „GästeZimmer“ verlieren, wäre es eine Überlegung wert. Und Umräumen wollte ich sowieso mal …. Es bleibt also genug zu tun!

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Eine Antwort to “Home, sweet home”

  1. Sisou Says:

    Hey, ihr seid ja schon wieder da… 🙂

    *lach* Die Gefühle, die du beschrieben hattest… ach ja… So ging es mir nach unserem Urlaub auf dem Campingplatz. Immerhin hatten wir einen Wohnwagen gemietet. Aber wirklich viel Platz hat man da ja auch nicht. Da kam uns unsere Wohnung, die ja nun auch nicht riesig ist ist, wie ein Palast vor. 😉

    Stimmt. Eine Woche ist zu kurz, besonders dann, wenn man die Umgebung auskundschaften will/muss. Das hat mir unsere kurzen Wochenendtripps ein bisschen verleidet. Wenn man mit Kind/ern unterwegs ist, dann macht das nicht sooo viel Spaß, denn wenn unser Junior was nicht will, dann ist es „suchend durch die Gegend laufen“.

    Und Urlaub ohne Kinder zum Spielen in der Nähe ist … fürchterlich! Wir sind ja auf Balkonien und alle Spielgefährten sind verreist. Ist das grauenhaft. Kinder können ja doch ziemlich tyrannisch werden, wenn sie Langeweile haben.

    Na trotzdem… macht euch die letzten Ferienwochen noch schön gemütlich. *g* Genug Platz habt ihr ja. 🙂

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