RIP Shakespeare

jetzt hat er uns doch verlassen. Am Montag musste unser Kater eingeschläfert werden. Und ich, sein „Frauchen“ war nicht da. Ich weiss, wenn wir nicht im Urlaub gewesen wären, hätte ich ihn begleitet. Ein ganz klein wenig bin ich erleichtert, das ich nicht dabei sein musste und schäme mich auf der anderern Seite gleichzeitig meiner Feigheit. So musste mein Vater mit ihm zum Arzt und ihn steicheln bis zum Ende. 12 Jahre lang hat er mein, unser Leben begleitet, war ein Teil unserer Familie (was sicher nur Tiernarren nachvollziehen können), aber als „Frauchen“ hat man auch eine Verantwortung diesem Familienmitglied gegenüber und die oberste Direktive heisst nun mal nicht leiden lassen, auch wenn´s weh tut. Jetzt geht´s ihm besser, er war krank. Schlaf gut Shakespeare …!  

5 Antworten to “RIP Shakespeare”

  1. kerstin Says:

    Oh, das tut mir Leid. Als du geschrieben hast, dass es auch traurige Nachrichten gibt, habe ich mir schon so etwas gedacht.

  2. June Says:

    die verantwortung tragen, heißt auch in solchen situationen entscheidungen zu treffen, die weh tun.
    aber aus meiner sicht, war das total richtig, ein tier muss nicht leiden. und du musst dich nicht schämen. der schmerz ist da, auch wenn du ein bisschen verantwortung abgeben konntest.
    ich kann dich gut verstehen, auch wenn das floskelmässig klingt – is aber so!

    aber wie du schon schreibst, da wo er jetzt ist geht es ihm besser!

    fühl dich umarmt! und trink ein frauenbierchen auf 12 stolze katerjahre!

  3. workingmum Says:

    Ihr Lieben – vielen Dank für eure Worte, sie trösten wirklich! Für Lukas ist es besonders schwierig. Er kannte Shakespeare wirklich sein lebenlang und ist jetzt erstmalig damit konfrontiert, was es bedeutet, etwas zu unwiederbringlich zu verlieren das man lieb hat. Aber auch das gehört zum Leben und ich denke, irgendwie wird er es verstehen und verarbeiten – im Gegensatz zu Theo, der mit seinen fast 5 Jahren das Ganze noch nicht so richtig nachvollziehen kann.

    Und June, Du hast recht: er hatte (und ich mit ihm) 12 tolle Katzenjahre, mit Freigang, Mäusejagen und allem drum und dran – das Frauenbierchen trink ich heut´abend auf ihn!

  4. June Says:

    dann prost!
    ich werde in gedanken auch auf ihn trinken!

    ehrensache!!!

  5. Donna Says:

    Ohja, das kenne ich nur zu gut. Aber ein kleiner Trost: Shakespeare ist jetzt ganz sicher beim großen Kater im Himmel und beobachtet euch von seiner Wolke! Ganz klar!

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