Froschkönig … äh… Krötenprinz

Heute Mittag kam unser Großer mit strahlenden Augen, einen weißen Plastikbecher vorsichtig vor sich her tragend, von seiner Ferienbetreuung. Aus einem nahe gelegenen Waldspielplatz, der z.Zt. berühmt berüchtig für seine Krötenpopulation ist, hatte er sich eben ein solches winzig kleines und, zugegebenermaßen niedliches, Exemplar mitgebracht. Seine Absicht war eindeutig: dieses kleine Amphibium sollte den Grundstock seines Terrariums bilden. Tiefe Traurigkeit machte sich in den eben noch so glücklichen Augen meines Jungen breit (Schande über mich!), als ich ihn erklärte, dass ein „wildes“ Tier nicht geschaffen für eine Leben zwischen gläserenen Wänden ist und aus diesem Grund möglichst schnell wieder in die Freiheit entlassen werden muss. Er tat mir schon sehr leid, wie er da so stand, „Froschlein“ (obwohl Dank der bereits erkenntbaren kleinen Warzen – schüttel – als Kröte zu identifizieren) sei doch sein Freund und ohne ihn in der weiten Welt verloren.  Zum Glück siegte die Einsicht und „Fröschlein“ (warum nicht gleich Künwalda?) durfte in unseren Garten entfleuchen, wird jetzt zwar eifrigst gesucht und gerufen ( 🙂 , übrigens dann doch in „Lucky“ umbenannt). Hoffentlich kommt in ein paar Wochen keine Riesenkröte vorbei oder, was noch viel schlimmer wäre; eine unserer Katzen bringt legt uns ein ehemals hüpfendes Etwas als Präsent vor die Tür.

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