Hummel im Hintern

Je näher die Ferien kommen (noch zwei Tage, sorry Frau Antonmann, ich sage das ohne Salz in Ihre Wunden streuen zu wollen) beschleicht mich ein seltsames Gefühl. Es begann gestern Nachmittag. Normalerweise sind Nachmittage wie diese angefüllt mit Freunden meiner Jungs, die durch den Garten oder die Wohnung streifen, meist freundlich und hin und wieder auf der Suche nach etwas ess- oder trinkbarem. Oder ich kutschiere im Auto mehrere Kinder zu verschiedenen Aktivitäten von Fußball über Turnen bis hin zu Kindergeburtstagen (kennt ja jede). Oder ich bereite meine Kurse vor, scanne Bilder, schreibe Texte oder Listen und checke meine Mails ( … oder blogge). Hmm, gestern Mittag nichts von alle dem, merkwürdige Ruhe im Haus, nichts zu tun (außer dem üblichen Quatsch halt – Spülmaschine, Waschmaschine, Abendessen vorbereiten etc.). Und da saß ich nun, ganz überrascht und wußte (peinlich es einzugestehen) im ersten Moment nicht mit mir anzufangen. Dabei spuken mir etliche Dinge im Kopf, mal wieder was Kreatives mit den Händen tun (nur ein Hinweis „Maschendrahtzaun“, hah, wenn es was wird zeig´ich vielleicht auch das Ergebnis🙂 ), Zimmer streichen, umräumen (übrigens es meiner Lieblingbeschäftigungen, sehr zum Leidwesen des allerbesten Ehemanns und Vaters von allen) und, und, und – Nur das mit dem Stillsitzen, mal was liegen lassen, einfach nur entspannt auf der Terasse in der Sonne (welche Sonne?) sitzen, das fällt mir schwer. Früher ging das, locker, stundenlang mit einem spannenden Buch – ist das ein Phänomen, das nur Mütter bzw. Frauen betrifft?

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