Entäuschungen gehören zum Leben!

Selbst mir als Erwachsenen fällt es oft genug schwer, das zu akzeptieren. Aber wie erkläre ich es einem 8jährigen, dass sein bester Freund lieber bei einem anderen Freund übernachten will? Und das obwohl L. ihn des öfteren gefragt hat. Ich unterstelle A., der wirklich ein lieber Kerl ist, keine Bösartigkeit – nein, wohl eher Gedankenlosigkeit und vielleicht auch eine kleine Portion Egoismus, denn bei M. (dem anderen Freund) muss man (auch wenn es unter der Woche ist und am nächsten Tag Schule), nicht um acht Uhr ins Bett. Und wir haben weder Gameboy noch Gamecube, den man stundenlang bespielen darf. Ja, ja, jetzt hält mich alle Welt für eine hartherzige Mama, die ihr Kind ins soziale Abseits stellt – und wie man sieht,  es scheint wirklich so zu sein (doch, auch wir lassen unsere Kinder TV gucken, wie könnte ich, als bekennender TV-Junkie, ihnen das verwehren und wir lassen sich auch am PC spielen, aber das nur nebenbei). Wie kann ich so einen kleinen Kerl trösten? Logische Argumente erschließen sich ihm noch nicht (klar, mit 8), einen Nintendo kaufen? Einen Gamecube anschaffen? Auch die Erklärung, dass A. sicherlich ein anderes Mal bei uns schläft ist hilft nur bedingt. Gut verstehen kann ich sein Gefühl, übergangen zu werden, an die Seite gestellt zu werden – solche Art von Gefühlen hat er von seiner Mama geerbt, übersensibel. Das Leben ist halt manchmal hart, auch schon mit acht Jahren und hin und wieder entäuschen einen auch schon die dicksten Buddies…. seufz

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