Archiv für die Kategorie ‘Küchenecke’

Grüne Soße …

März 20, 2008

… ist DAS traditionelle Gericht der Hessen, vor allem an Gründonnerstag, wobei das nichts mit der grünen Farbe der Soße zu tun hat (denn auch der Name des Tages hat ja auch nichts mit der Farbe zu tun, ´tschuldigung, jetzt kommt wieder mal mein “Besserwissergen” durch). Also gab es heute abend eben dieses Gericht, das angeblich auf Herrn Johann Wolfgang Goethes Mutter Aja zurück geht. Egal woher es kommt, schmeckt köstlich und ist nur gut mit den 7 “geheimen” Kräutern (Petersilie, Sauerampfer, Schnittlauch, Pimpinelle, Kerbel und Borretsch). Dazu wurden hartgekochte Eier und Salzkartoffeln serviert - ganz klassisch. Ei, isch hätt´mich e nei knieje könne! … Ihr armen “Nicht-Hessen” tut mir wirklich leid! :-D

Sogar mein Kneibchen …

Dezember 10, 2007

… (kleines, scharfes Küchenmesser - Anmerkung der Übersetzerin) ist gegen mich. Es ist ein wunderbares Messer, aus Solingen (also richtig gute Qualität), mit einem Griff aus Pflaumenholz. Ich “mache” es immer sehr scharf und das hat sich gestern gerächt. Beim Spülen … ratsch … durch den Spülschwamm und in den linken Daumen rein. Aua! Und so als Linkshänderin ist frau mit einem dicken Pflaster um den Daumen echt behindert. Ausserdem muss man das Ding dauernd wechseln, weil´s gleich so pekig ausschaut. Auf geht´s, jetzt wäre der Zeitpunkt für echte Anteilnahme … :-)  .

Extra feine Plätzchen …

Dezember 5, 2007

… sollten es werden. Sie sollten mal was anderes werden und deshalb hatte ich mir schon vor Wochen das Brigitteheft mit den leckeren Plätzchenrezepten geholt. Ich hatte mir sogar schon ein paar Rezepte ausgeguckt. Und nun? Das Heft ist weg! Entweder ist es im Altpapier gelandet (ich habe die doofe Angewohnheit, die alten Zeitungen erst mal auf einen Stuhl am Esstisch zu stapeln und da ist schon manches “verschwunden”) oder ich finde es pünktlich nach Weihnachten wieder. Naja, dann werden es halt doch erst mal “nur” die klassischen” Butterplätzchen  - für die lieben Plagen zum Mitbacken, die dann spätestens nach einer halben Stunde die Lust verlieren und mich mit dem warmen und matschigen Teig allein lassen. Und dann noch Nusstaler, Orangenplätzchen und evetuell meine berühmten “Amish-Sugar-Cookies”. … Eigentlich auch ganz lecker!

Bananaboat, ach nee, Bananadrink

August 22, 2007

Bananen kann ich nur leiden, wenn sie gerade so gelb geworden und noch fest sind. Tauchen die ersten braunen Flecken auf und sie werden weich, dann kann ich sie nicht mehr essen - dafür aber hervorragend trinken. Fast ohne Zucker, nur mit der “natürlichen Süße der Früchte” (oh, Gott, ich bin total Werbungs verseucht) ist der Bananentrunk auch noch ein tolles Soulfood und vertreibt schlechte Laune (zumindest bei achtjährigen Jungs :-) ). Für die, die noch nicht selbst drauf gekommen sind, hier das “Rezept”: einfach und lecker!

Also: die matschigen Bananen in ein hohes Gefäß geben
einen halben, oder je nach Menge der Gelbfrüchte, auch einen ganzen Liter Milch
eine Tüte Vanillezucker
und einen Schuß Sahne
dann den Zauberstab seine Arbeit tun lassen und anschließend in Gläser abfüllen und mit Strohhalm servieren.

Lachsgratin

Juli 23, 2007

Ich habe mich entschlossen, eine “Küchenecke” aufzumachen, so im Sinne Kinder, Küche, Kunst (haha) und werde das “www” von Zeit zu Zeit mit Rezepten beglücken, doch Vorsicht, haute cuisine finden man bei mir eher selten, dafür probiere ich gerne Sachen aus und meist geht es schnell, ohne großes Küchenchaos hinterher ;-) . Auf geht´s:

Lachsgratin:
200gr geräucherten Lachs, in Scheiben (es dürfen gerne die normalen oder sogar die Wildlachsscheiben des Diskounters A. sein)
3 große Kartoffeln, in dünne (wichtig) Scheiben schneiden
ca. 400gr Sahne (h oder frisch, ist egal)

Die Kartoffelscheiben abwechselnd mit Stückchen das Lachses in eine flache Auflaufform legen (am besten eine Tartform), dann das Ganze mit der Sahne übergießen, bis Lachs und Kartoffen kaum noch zu sehen sind. Ab in den Ofen bei ca. 180 - 200 Grad bis sich eine goldgelbe Kruste gebildet hat (dauert ca. 20 - 25 Minuten, je nach Ofen). Bitte kein Salz dazu, wer möchte kann ein wenig Pfeffer oder Muskat hinzufügen, oder auch ein paar frische Basilkumblätter. Dazu am besten einen grünen Salat. Reicht für 2 große und 2 kleine Personen, bei mehr Bedarf die Menge einfach etwas vergrößern.

Ist einfach, aber lecker und läßt sich gut vorbereiten. Guten Appetit!