Archiv für die Kategorie ‘Kinder’

Dies und das …

Mai 6, 2008

… gäbe es zu berichten. Vom schönen Wetter, der langen Arbeitswoche (man wird ja durch die vielen Feiertage so richtig verwöhnt), von den Diskussionen mit dem Liebsten über Kindererziehung (sehr kontrovers und auch noch nicht richtig ausdiskutiert), von der kleinen Katze, die ihren störenden Kragen und die zwickenden Fäden wieder los ist. - Aber irgendwie scheint das alles nicht richtig “bloggenswert” zu sein … Wobei ich den Punkt mit der Kindererziehung sicher bei Gelegenheit noch mal aufgreifen werde. Und eigentlich wollte ich mich nur mal wieder melden … :-)

Super Sonntag …

April 27, 2008

… das war (ist) heute heute ein Tag ganz nach meinem Geschmack! Beim Aufwachen lächelte die Sonne, nach dem Frühstück ein wenig gearbeitet (die Abgabefrist für die Steuererklärung ist gefährlich nahe … und ich hasse “Buchhaltung”), dann einen Picknickkorb gepackt, die lieben Plagen auf´s Rad gescheucht und mit all meinen Männern in die Streuobstwiesen gefahren und es uns dort gemütlich gemacht. Die Jungs lieferten sich die schnellsten Rennen und kamen nur zum “Betanken” zur Picknickstation, ich konnte einige Kapitel im letzten Harry Potter lesen und jetzt eröffnen wir die Grillsaison 2008.
Oh, ja, der Ausblick auf eine kurze Arbeitswoche macht zusätzlich Laune :-)

Michelangelo …

April 22, 2008

… wäre sehr stolz auf die 14 (ja, ich weiß ich ha´einen Knall) kleinen Künstler gewesen. Unsere gestrige “Bildhauer-Party” war ein voller Erfolg und die Kinderchen mit Feuereifer dabei. Als Mamalegt man sich ja immer einen imaginären Zeitplan zurecht (15 Uhr Ankunft, 15.15 verteilen der Geschenke mit Hilfe des Flaschen drehens, 15.30 - 15.45 kurzer Snack …) und ich dachte, wenn sich unsere Gäste dann so ein Stündchen mit den Yton-Steinen, Hammer, Meissel, Raspeln und Farben vergnügen, wäre ich schon sehr zufrieden gewesen. Aber weit gefehlt: alle wollten ihre Skultur fertig machen, keiner schwächelte oder fing an zu maulen und sie waren fast zwei Stunden schwer beschäftig. Zum Glück war Petrus auf meiner Seite, auch wenn mancher Anholer hinterher gedacht haben muss “wieso hat es bei denen geschneit?”,so weiß war unser Hof.  Wir hatten viel Spass, die Kinder sind abends zufrieden mit ihren Kunstwerken abgedampft, ich freute mich, daß meine Idee so gut an kam und ließ den Tag auf der Couch ausklingen. Punkt 21.51 blickte ich auf die Uhr und dann war meine liebe große Plage ganz genau neun Jahre alt.

Noch zwei Bilderchen, nur so zur Illustration …

   

 

P.S. Vielen,lieben Dank June,  Frau Antonmann, Stilke und Frau Düne. Ich habe ihren guten Wünsche ans Kind weitergegeben, er guckte zwar etwas verdutzt, hat sich aber sehr gefreut so lieb bedacht worden zu sein :-)

Wieso “behindert” …?

April 15, 2008

Heute hatte ich mein erstes “richtiges” I-Kind  in einem meiner Kurse. Nicht, daß ich auch ab und zu Kinder drin habe, die diesen Status zumindest von ihrer Verhaltensauffälligkeiten beanspruchen könnten, davon gibt es tatsächlich einige. Ehrlich gesagt war ich ein wenig aufgeregt, denn schließlich habe ich keinerlei Ausbildung in dieser Richtung. Sie hat eine leichte geistige Behinderung und ist deshalb entwicklungsverzögert, doch ich habe sie einfach in den Unterricht eingespannt . Und was soll ich sagen: Es hat uns beiden viel Spass gemacht, sie hat toll mitgearbeitet und ich bin sehr gespannt, wie es weiter geht …

Auch Puppen mögen Ordnung …

April 7, 2008

… deshalb bekommt mein Patenkind, das übermorgen 5 Jahre alt wird, dieses “Möbel” von mir:

 

Die Idee ist von mir, und jetzt muss ich doch mal ein bißchen protzen … ist sie nicht toll geworden? Dank eines Aufbewahrungssystemes vom Elche (früher hieß es mal “Moppe”), der tatkäftigen Unterstützung seitens meines Papas und meiner Kreativität. Jetzt muss sie nur noch dem Kind gefallen … Und wenn die Puppenzeit vorbei ist, kann es immer noch als Schmuck- oder Geheimniskästchen Verwendung finden. 

P.S. So etwas “handwerkern” tut richtig gut. Eigentlich hätte ich noch kunsthistorisch theortisch schreibenderweisetätig sein sollen, aber das kann auch bis morgen warten ;- ) . Ja, ja, ich weiß: “Was Du heute kannst besorgen …” Aber mich küßt halt die Muse nicht und dann kann ich auch nix schreiben!  Morgen MUSS sie dann halt knutschen … 

In die Startlöcher …

April 5, 2008

Übermorgen geht es wieder los. Nach zwei Wochen schul- und somit auch für mich arbeitsfrei startet übermorgen wieder die Schule. Und mir geht es da ähnlich wie Frau Antonmann: Eigentlich freue ich mich auf die Arbeit, aber es war sooo schön, ohne Zwänge sein zu müssen. Wenn ich nicht um 6.15 Uhr aufstehen wollte, blieb ich einfach liegen, ich mußte keine der lieben Plagen zu irgendwelchen  Terminen fahren, geschweige denn, sie vom Nutzen und Spassfaktor derselben überzeugen. Eigentlich könnte ich gut noch eine Woche frei machen, doch als ich heute morgen meinen Koffer für die Kurse packte, die neuen Listen schrieb und Bilder aussuchte, verspürte ich ein angenehmes Kribbeln, eine freudige Erwartung, will sagen, wenn ich die erste Woche wieder hinter mir habe, der Alltag wieder eingekehrt ist, dann ist alles (naja, Höhen und Tiefen gibt´s ja immer) wieder in Ordnung. Und ausserdem gibt es in den kommenden Woche soviele Feier- und Brückentage, daß uns allen die 11 Wochen Schule wie ein Klacks vorkommen werden …  mal abgesehen vom frühen Aufstehen, den Dramen bei den Hausaufgaben, den ausstehenden Klassenarbeiten und und und …  . Aber es kommen auch schöne Tage … hoffe ich :-)

Kultur für Knaben …

April 2, 2008

… (das Wort musste ich jetzt unbedingt verwenden, wo ich Alliterationen doch so liebe :-) ) … bedeutet mit drei Jungs (zwei kleinen und einem Großen) ins Technikmuseum nach Speyer zu fahren. Eigentlich bin ich ja für meine “”Schöngeistigkeit” bekannt und gehe sehr gerne in Museen jeglicher Art, doch dieses Haus ist tatsächlich mehr was für Männer bzw. solche, die es werden wollen. Es war schon ganz interessant, doch ich beguckte mir die Oldtimer, alten Porsches und andere Fahrgeräte doch mehr vom ästhetischen,als vom technisch faszinierenden Standpunkt. Vollkommen entzückt war ich allerdings, dort die Autos der “Profis” stehenzu sehen … nein, nicht die Originale, aber immerhin zwei Ford Capris (und der eine war sogar silberfarben … ;-) ) . Wenn ich ganz ehrlich bin hat mir dann der Film über Delphine im angeschlossenen IMAX-Kino (eine Premiere für mich!) am besten gefallen. Das war ein echtes Erlebnis, so “rundum” sehen zu können. Den Jungs gefiel alles prima, sie waren sehr zufrieden mit dem Ausflug und da bin ich mal ganz Mama: Wenn die Kinder zufrieden sind, bin ich´s auch … Und morgen kann ich ohne schlechtes Gewissen das Wohn/Esszimmer streichen. Dachgeschoß mit offenem Giebel, dem entsprechend eine ganz besondere Geschichte. Aber die folgt morgen, … oder übermorgen …

Kommunion …

März 29, 2008

… nein, nicht die unserer großen Plage, wir sind bei der anderen “Fraktion”, sondern die von zwei Freunden des Großen. Mit den Eltern der Kinder sind wir befreundet und die Kinder kennen sich tatsächlich seid ihrer Geburt. Also ganz klar, daß sie zu diesem Anlass  auch beschenkt werden. Die Geschenke zu finden war nicht schwer (jetzt müssen sie nur noch gefallen), doch ich habe mir vorgenommen, die Glückwunschkarten mit einem passenden Spruch bzw. Psalm zu ergänzen. Und das ist wirklich nicht einfach, denn er soll weder zu oft verwendet (Psalm 23 geht dann leider nicht,wenn er auch passend wäre) noch zu “schwer” sein. Außerdem soll er auch irgendwie zum Charakter der Kindes passen bzw. vielleicht sogar zu eine Art “Wegbegleiter” sein. Für das Mädchen war es erstaunlich einfach (Psalm 31, 9, nach dem Komma), bei dem Jungen mußte ich lange suchen, doch ich denke, ich bin fündig geworden: Psalm 91, 11.    

Hilf Dir selbst, …

März 24, 2008

… und wenn nicht ER , dann hilft vielleicht ein Ratgeber. Ich denke, mein Kontakt zu IHM ist nicht so schlecht, was meine Ungeduld und sonstige schlechte Eigeenschaften betrifft, könnte ER sicher noch ein wenig  unterstützend eingreifen undmir etwasmehr Gelassenheit schenken, aber ich arbeite dran. Frau Düne  hat einen so schönen Beitrag geschrieben, der den einen Gedanken in meinem Kopf mit einem anderen vermischt. Ich bin eigentlich keine große Ratgeberleserin, weder für Lebens- noch für Erziehungsituationen. Doch bei letzterem Thema werde ich hin und wieder doch schwach und lege mir ein neues Buch zu. In diesem konkreten Fall Jan-Uwe Rooge “Eltern setzten Grenzen”. Weil ich weiß, daß Grenzen wichtig sind und wir gerade um diese mit den lieben Plagen sehr kämpfen, eigentlich ein immer währender Kampf , der, wie ich weiß, sicher auch nicht nie enden wird … (naja, vielleicht, wenn sie dann mal ausgezogen sind) … Mir geht es auch nicht darum, mir eine Anleitung zu holen, wie ich konsequent sein muss. Das sind wir schon, doch was ich aus so einen Buch ziehen möchte ist die Bestätigung, auf dem richtigen Weg zu sein, zu erkennen, daß diese Kämpfe normal sind, daß sie gut sind und daß sich die Konsequenz irgendwann auszahlen wird (…wann?). Eigentlich möchte ich das besagte Buch “nur” als Rückversicherung, vielleicht ist das der Grund, weshalb es noch fast ungelesen auf dem Regal liegt.  
Aber um ganz ehrlich zu sein, und das hat mir Frau Düne wieder einmal vor Augen geführt, geht es mir gut. Ich muß nur viel öfter mal meine “Blesssings” zählen. Mein Arger auf verschiedene Sachen ist Kasperkram im Vergleich zu dem, was anderen Menschen in meiner Umgebung gerade passieren. Mir geht es gut! Meine Plagen sind … halt meine Plagen, sie machen mich glücklich und treiben mich in den Wahnsinn,  ich habe einen tollen Mann an meiner Seite (der mich auch hin und wieder wahnsinnig macht), ich liebe meine Arbeit (auch wenn ich gerade sehr die Ferien genieße) und uns geht es auch finanziell nicht schlecht. Nur läßt der Alltagstrott das alles oft zu etwas ganz selbstverständlichen werden. O.K. und wenn frau, so wie ich gerade von beginnendem p.m.s. “heimgesucht” wird, ist es auch nicht einfach seine “Segnungen” vor Augen zu führen. Aber ich kann´s versuchen, nicht wahr …?

Ferien … endlich

März 20, 2008

Heute ist der Tag, den ich schon seit Wochen herbei sehne. Die große Plage hatte den letzten Schultag und auch ich habe erfolgreich meinen letzten Arbeitstag hinter mir - alle Kinder wurden mit Osterhasengeschichten frohgemut in die Ferien entlassen. Langsam, ganz langsam macht sich Entspannnug breit. Was macht es dann schon, wenn Wetter und Temperaturen eher zum Plätzchen backen, denn zum Ostereier färben, inspirieren. Daß es in der Wohnung aussieht, als sei “Emma”, Kirsten” oder ein sonstiges weibliches (warum müssen eigntlich immer wir für die Namen herhalten?) Sturmtief durch die Zimmer gerauscht - und wir am Sonntag meine Schwiegermutter nebst Schwägerin erwarten. Die kann ich wirklich gut leiden, was aber nicht den Druck mindert ein möglichst sauberesHeim zu präsentieren. Dumm, ich weiß, schuld daran sind die die Gene  (und dieErziehung)! Aber ich habe ja jetzt Zeit! Zeit zum putzen, aufräumen, Eier bemalen, zum Bloggen, und vielleicht auch sogar um ein paar Tage weg zu fahren. … aber vorher werde ich doch noch ein winziges bißchen arbeiten, nur zwei Vormittage, das ist machbar und gut für den “Ruf”    ;-)  . Schöne freie Zeit allen da draußen.