Archiv für Januar 2008

Arrrrrghhhh …

Januar 31, 2008

… gerade habe ich eine dreiviertel Stunde meines Lebens mit einer total unfähigen Servicmitarbeiterin vonH.&.M. vergeudet verbracht und versucht ihr zu erklären, dass ich a) schon seit drei Wochen auf einen Umtausch warte (den ich bei einer Online-Bestellung getätigt habe), ich b) diesen Artikel bereits bezahlt habe und wirklich “nur” eine Nummer kleiner wollte und c) und das ging dann wohl komplett über ihren Horizont, nicht gewillt bin, besagtes Kleidungstück noch einmal zu bezahlen (wenn er denn dann kommen sollte), denn das habe ich bereits vor Wochen getan. Nachdem sie mir “dezent” zu verstehen gab, ich sei wahrscheinlich zu doof um den Vorgang zu verstehen und außerdem würde ich sowieso noch mit 2 Euro im Saldo stehen (?????), beendeten wir das Gespräch. Ich habe dann gleich mein Glück noch bei einer anderen Kollegin versucht, die schien zu verstehen, was ich meinte … hoffentlich. Bin gespannt, ob der Rock jemals bei mir ankommt - ohne Rechnung, versteht sich. Aber von der Internet-Version des schwedischen Bekleidungsherstellers habe ich erst mal die Nase voll!

Es gäbe sicher einiges …

Januar 30, 2008

… zu schreiben. Zu den Wahlen (machen Sie es gut Herr Koch, liebe Frau Ypsilanti, ich hoffe, sie machen es besser), zum nahenden Winter (brrrrr), zu einem Sonntagnachmittag, der im “Spaßbad” verbracht wurde. Zu Kindergartenkindern, die unter der Trennung ihrer Eltern leiden und sich deshalb schlecht benehmen, zu Kindern, die sich einfach nur so schlecht benehmen (nein, zum Glück nicht meine Plagen), zu Schwierigkeiten, in den Stundenpaln einer Schule zu passen und, und, und … Aber ich bin momentan zu müde … morgen mehr.

Der frühe Vogel …

Januar 25, 2008

… singt vor meinem Fenster. Es sit noch sehr früh und stockdunkel, aber vor dem Schlafzimmerfenster singt irgendwo eine Amsel den Morgen herbei und läßt mich den Frühling erahnen. Eine wunderbare Art geweckt zu werden …

Es schnarchte und schnaubte, …

Januar 21, 2008

… und grunzte und knarzte der Liebste heute Nacht gar furchtbar an meiner Seite. Da hat doch der Gedanke an getrennte Schlafzimmer plötzlich etwas … verführerisches. … Wenn wir nur Platz für ein solches hätten ;-) !

Kinder, Kinder …

Januar 20, 2008

… liebe Frau Ami, danke für diesen Artikel. Er hat meine Gedanken doch sehr durcheinander gewirbelt. Wir sind drei Geschwister, ich bin das Mittlere, das “Sandwichkind” und war oft der Meinung, daß meine Eltern meinen Bruder und meine Schwester viel mehr liebten als micht (typisch für ein Sandwichkind, habe ich mir sagen lassen).
Heute weiß ich, diese Befürchtung war vollkommen unbegründet. Meinen Kindern geht es bestimmt ähnlich.  Vor allem die große Plage hat sicherlich manchmal das Gefühl hinten an zu stehen - und ich muss, zu meiner Schande, sagen, hin und wieder ist das wohl auch so. Er ist ein Kind, das es einem nicht leicht macht. Als Baby ein wahrer Sonnenschein ist er jetzt ein Knurrhahn. Ständig am Motzen, selten am Lachen, immer hat er das Gefühl, die Welt behandelt ihn ungerecht. Ihm fehlt die Unbeschwertheit, die sein jüngerer Bruder auf jeden Fall hat. Der Kleine wacht morgens mit einem Grinsen im Gesicht auf, der Große stöhnt unter der Last des noch nicht einmal richtig angefangenen Tages. Nicht, daß der Kleine nicht auch seine Macken, seine Tobsuchtsanfälle und Brüllattacken hätte, aber er nimmt das Leben einfach leichter. Der Große macht es mir manchmal schwer in zu lieben, sein Jähzorn, seine Ich-Bezogenheit und Ungeduld treiben mich an meine Grenzen und lassen regelmässig den “roten Nebel” vor meinen Augen aufsteigen und ich wünschte, ich könnte ihn etwas von dieser Unbeschwertheit zurück geben, er ist ja schließlich auch noch klein. Ich weiß, ich habe hohe Ansprüche an meine Plagen, ich möchte, daß sie fähig sind, später ihren eigenen Weg zu meistern, daß sie tolterante Menschen werden, die ihren Mitmenschen mit Freundlichkeit und Respekt begegnen und die entscheiden können, welche Menschen gut für sie sind und welche nicht. Und es ist sicher nicht immer einfach, diesen Ansprüchen gerecht zu werden, vor allem wenn man erst (fast) 9 und 5 Jahre alt ist. Als der Ärger mit unserer großen Plage immer schlimmer wurde und selbst der Liebste feststellte, daß ich kaum noch mehr ein gutes Wort für ihn (den Großen) hatte, haben wir uns professionelle Hilfe gesucht und sind zur Erziehungsberatung gegangen. Mann, was hab´ ich mich geschämt vor diesem Mann über unsere Probleme zu sprechen. Aber es hat geholfen. Ich weiß definitv, ich liebe den Großen nicht weniger als den Kleinen, manchmal sicher auf eine andere Art. Wegen dem Kleinen habe ich früher, weil er nicht durchschlafen wollte, nächtelang das Kissen windelweich geboxt vor Wut. Auch das ging vorüber. Vielleicht gibt es einen Grund, wieso meine Kinder so sind, wie sie sind.
Aber Frau Ami hat recht, man muss einfach lernen, sie so zu nehmen, wie man sie gekriegt hat, es sind Individuen, man kann sie sicher miteinander vergleichen, aber jeder ist sein eigenes Wunder: sie sind mal stark, mal schwach, mal liebenswert und mal zum Davonlaufen, sie sind unwiderstehlich und hin und wieder zum Kotzen, sie haben viele Talente (einige sicher noch unerkannt) und auch Schwächen. Sie sind meine Kinder … und ich liebe sie, alle beide .. ganz fürchtlich! Ich reisse mir für euch beide Arme aus, lege meine Hände ins Feuer und euch zu verlieren wäre mein allergrößtes Unglück!

“Siehst Du des Polizisten Bauch und Rücken …

Januar 16, 2008

… na, wie geht´s weiter? Genau: ” … mußt Du auf die Bremse drücken”. Heute eine Polizistin bei der Verkehrregelung beobachtet. Die Ampel einer großen Kreuzung in der Stadt war lahm gelegt und ich finde die “menschlichen Ampeln” wirklich spannend. Es ist lustig die Regler dabei zu beobachten. Die meisten erledigen das sehr souverän, aber schon etwas lustlos … fast abgestumpft, möchte ich sagen. Aber die Polizistin heute hatte augenscheinlich Spass dabei. Elegant schwang sie ihre Arme in die zu fahrenden Richtungen, mit einem fast neckischen Schnick bis in die Fingerspitzen. Als wenn sie sich zu einer mir unbekannte Choreographie bewegen würde … beinahe so, wie in der M.a.r.s. Werbung - nur ohne Musik 

Ach, Du meine Güte, Thommy Ohrner …

Januar 15, 2008

…. live und in Farbe bei “Verbotene Liebe”. Gerade eben im Vorbeigehen bei meinen Eltern gesehen (ich guck sonst NIE “Verbotene Liebe”, ich schwör´s). Nein, was habe ich damals (und ich meine … damals), als er im TV noch “Tim Thaler” hieß für ihn geschwärmt. Habe mir sogar die “Bravo” gekauft, in der eine Autogrammkarte von ihn war. … Das hatte ich echt wirklich seeeeehr lange verdrängt.

Selber schuld, …

Januar 15, 2008

… wenn ich mit einer weißen Bluse und Kindergartenkindern und Gouachefarbe arbeite. AhhhrgHHH - jetzt hilft nur noch Chlorix. Mußte es denn auch unbedingt schwarz sein … die Farbe, meine ich. Hätt´ich doch ´nen Kittel angezogen… Was die kinder dann mit dem Hinweis auf meinen verklecksten Ärmel dann auch ganz freiwillig getan haben.  Hochmut … oder in diesem Fall eher Eitelkeit kommt halt doch vor den Fall! Ich hasse es, wenn Weisheiten mal Wahrheiten sprechen!

“Positiv sollten Sie den Tag beginnen …”

Januar 14, 2008

… Hah, auch wenn ich das als frühmorgendliches Mantra schon beim Aufwachen vor mich hin murmele, klappt es irgendwie nicht. Wenn der Wecker um 6.15 Uhr klingelt ist es dunkel, die große Plage motzt schon beim Augen aufschlagen rum (heute hat zu allem auch die Schule wieder angefangen), den Liebsten konnte ich nur verschlafen beim Zähne putzen küssen (dann war er auch schon weg), für mich fängt das Arbeiten wieder so richtig an (was eigentlich nichts Schlechtes ist), aus der Waschmaschine lief vorhin Wasser raus (während des Waschens Hilfe!) … und es ist MONTAG! Einzig die kleine Plage war gut gelaunt. So, und nun geh ich `ne Runde arbeiten … Positiv sollten Sie denn Tag beginnen, positiv sollten Sie denn Tag beginnen, positiv sollten ….

Kaufrausch …

Januar 11, 2008

Was für Frau …äh … Mutti oder Frau Ines ein Stoffladen mit allen möglichen Textilien, Knöpfen, Fäden und Schnickeles ist, das ist für mich dieser Laden! Eigentlich mußte ich nur neue Pinsel für meinen Unterricht kaufen, viele schöne Pinsel von besserer Qualität. Dann fragte ich aber den freundlichen Verkäufer nach einer optimaleren Transportmöglichkeit für besagte Malgeräte als meine Plastikschraubrollen. Und er, gar nicht dumm, zeigte mir wunderbare Bastmatten mit eingenähten Fächern, so daß die Pinselchen auch atmen können.Ich brauchte dann auch noch viele Bögen himmelblaues Tonpapier, lief mit sehnsüchtigem Blick an den Regalen voller Pastellkreide in allen Regenbogenfarben und - schattierungen vorbei, blieb noch kurz vor den Spritzflaschen, Pipetten und Malkitteln stehen, dachte lange nach … und eilte fluchs zur Kasse. Schließlich brauche ich ja wieder einen Grund, um bald wieder zu kommen  ;-)