… und bin so klug wie als zu vor” (ja, ein wenig klassische Literatur
muss hin und wieder auch sein). Das Gespräch mit Theos Erzieherin war gut. Zitat: “Er ist ein tolles Kind”. Endlich, die offizielle Bestätigung, was will ich mehr!? Einen Tipp, einen Hinweis, egal … Im Prinzip würde nichts dagegen sprechen, ihn im kommenden Jahr in die Schule zu schicken, es spricht aber auch nicht viel dafür. Seine sprachliche und motorische Kompetenz (ja, so nennt man das im Fachdeutsch) stehen ausser Frage. Er ist gut dabei, motorisch entspricht er auch voll seiner Entwicklungsstufe, doch mit Konflikten umzugehen, das fällt ihm noch schwer. Und warum ihm nicht eigentlich noch ein Jahr “schenken”. Wenn ich an den Stress mit Lukas und seinen Hausaufgaben denke, ist es vielleicht sogar besser. Er würde dann noch mehr geistige Reife (wie auch immer man die misst) haben. Warum bekomme ich dann nur dauernd das Gefühl, es würde (m)einem Kann-Kind, das nicht zur Schule geht ein Makel anhaften - so in der Art “Ah, er geht doch noch nicht, da kann ja irgend etwas nicht stimmen”. Die Gesellschaft (oder bestimmte Mütter) setzt einen ganz schön unter Druck. Davon muss ich mich wirklich frei machen. Und würde mich heute, in dieser Stunde, jemand zwingen, mich zu entscheiden, dann würde ich ihn nicht einschulen.
P.S. Der Liebste sagte während dem ganzen Gespräch nur wenig, er hörte zu. Erst als ich ihn drängte, seine Meinung zu kund zu tun, sagte er nur trocken: “Ich habe ihn sowieso noch nicht in der Schule gesehen” … Ahja… Schönen Dank auch, warum nur nicht schon nicht früher …