Archiv für August 2007

Ist der Kater aus dem Haus …

August 31, 2007

… wird es im Bett noch enger, weil zwei kleine Katerchen sich den Platz des Grossen teilen. Der Liebste weilt im verregneten Hamburg zu einem Seminar und die Jungs nutzen die Gunst der Stunde. Zum Glück schnarchen die beiden nicht.

Körperpflege mal anders

August 31, 2007

“Guck mal, Mama, und ich kann doch an meinen Fußzehen kauen”, sprach´s und schon hörte ich es hinter mir knurbsen — AHHHHHHRGH! 

“Da steh ich nun, ich armer Tor …

August 31, 2007

… und bin so klug wie als zu vor” (ja, ein wenig klassische Literatur :-) muss hin und wieder auch sein). Das Gespräch mit Theos Erzieherin war gut. Zitat: “Er ist ein tolles Kind”. Endlich, die offizielle Bestätigung, was will ich mehr!? Einen Tipp, einen Hinweis, egal … Im Prinzip würde nichts dagegen sprechen, ihn im kommenden Jahr in die Schule zu schicken, es spricht aber auch nicht viel dafür. Seine sprachliche und motorische Kompetenz (ja, so nennt man das im Fachdeutsch) stehen ausser Frage. Er ist gut dabei, motorisch entspricht er auch voll seiner Entwicklungsstufe, doch mit Konflikten umzugehen, das fällt ihm noch schwer. Und warum ihm nicht eigentlich noch ein Jahr “schenken”. Wenn ich an den Stress mit Lukas und seinen Hausaufgaben denke, ist es vielleicht sogar besser. Er würde dann noch mehr geistige Reife (wie auch immer man die misst) haben. Warum bekomme ich dann nur dauernd das Gefühl, es würde (m)einem Kann-Kind, das nicht zur Schule geht ein Makel anhaften - so in der Art “Ah, er geht doch noch nicht, da kann ja irgend etwas nicht stimmen”. Die Gesellschaft (oder bestimmte Mütter) setzt einen ganz schön unter Druck. Davon muss ich mich wirklich frei machen. Und würde mich heute, in dieser Stunde, jemand zwingen, mich zu entscheiden, dann würde ich ihn nicht einschulen.
P.S. Der Liebste sagte während dem ganzen Gespräch nur wenig, er hörte zu. Erst als ich ihn drängte, seine Meinung zu kund zu tun, sagte er nur trocken: “Ich habe ihn sowieso noch nicht in der Schule gesehen” … Ahja… Schönen Dank auch, warum nur nicht schon nicht früher …  

Schule oder nicht Schule …

August 29, 2007

… das ist hier die Frage. Unser Jüngster ist ein “Kann-Kind”, weil sagen er kann nächstes Jahr in die Schule, muss aber nicht. Schwere Entscheidung! Aus diesem Grund haben wir, der Liebste und ich, gleich ein “Entwicklungsgespräch” bei Theos Erzieherin. Und wie bei allen offiziellen Terminen dieser Art, egal ob Kindergarten oder Schule, wappne ich mich für Hiobsbotschaften jeglicher Art. Warum eigentlich immer so negativ? O.K. er zeigt keinerlei Interesse am Schreiben, wenn er mal seinen Namen schreibt rutscht das “H” bestimmt an die verkehrte Stelle - ist aber auch gemein, denn man kann nicht hören, wo es hingehört, er liebt es in Baby-Mickey-Mouse-Stimme zu sprechen und kann sich noch nicht die Schuhe zubinden (ist ja nicht meine Schuld, dass alle Schuhe, die ihn gefallen nur noch mit Klettverschluss ausgestattet sind :-) ). Wie jede Mama würde ich gerne mal zu so einem Gespräch gehen und erzählt bekommen, wie großartig mein Kind ist. Das weiss ich natürlich, aber es würde gut tun es mal vom “offizieller” Seite zu hören. Aber ich bin Realistin. Ich kenne meine Kinder - und natürlich auch deren Macken. Was aber meiner Liebe keinen Abbruch tut. Und eigentlich geht es ja heute nur darum ob er im nächsten Jahr eingeschult werden kann oder nicht … eigentlich. Die Spannung steigt!

Da is´er ja … endlich

August 28, 2007

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 … heute mit der Post gekommen, sogar mit “persönlichem” Anschreiben. So, jetzt werde ich mir erst Mal einen schönen Milchkaffee machen und dann kann mir der Rest der Welt (gell, Jungs) gestohlen bleiben - zumindest für die nächste 3/4 Stunde :-D

Alles hat seine Grenzen!

August 26, 2007

Auch meine Tierliebe! Seit ein paar Tagen sind Wespen von meiner ganz privaten Liste der schützendwerten Arten gestrichen! Theoretisch habe ich nichts gegen sie… solange sie mich un Ruhe essen lassen. Aber eben dies tun sie NICHT. Denn kaum hat sich die Tischdecke gerade auf eben diesem breit gemacht, kommen sie angebrummt. Dabei steht noch garnichts drauf. Die Vorhut aus 2 - 3 geflügelten Allesfressern sondiert sofort die Lage und sowie dann die leckeren Speisen (eigentlich für die Zweibeiner gedacht) auf dem Tisch stehen oder dem Teller liegen, kann man sich nicht mehr retten. Es summt und brummt um Gabel, Messer und Mund und das ganze Essen (egal ob Frühstück oder Abendessen) ist in sofern total unentspannt, als da Workingmum mit Feuereifer und einem Fliegendudu (einstmals von meinen Großen, damals klein, kreiert - Fliegenklatsche) wild um sich wedelt. Wahrscheinlich denken die Viecher mein Herumgezappelt sei ein Locktanz oder was weiß ich. Jedenfalls werden sie nicht weniger,  obwohl man doch vermuten müßte, dass deren Kommunikation irgendwann mal weiter gibt : Achtung, auf diesem Balkon sitzt eine gemein gefährliche Wespenvernichtungsmaschine. Aber nein, weit gefehlt. So hilft es nichts, entweder müssen wir die letzten schönen Abende drinnen essen oder ich tanze weiter - mit Fliegendudu, aufgeschnittenen Zwiebeln, Kupfermünzen auf dem Tisch oder was sonst noch so wirken soll.  

Herbstanfang …

August 24, 2007

macht man nicht mehr unbedingt an dem wunderbar goldenen Licht am Nachmittag (so gesehen heute) oder den sich bunt färbenden Blättern fest. Nein, man merkt es an den ganzen Starts der neuen Serienstaffeln im TV. Heute kam endlich wieder “Crossing Jordan”; wunderbarer Weise war sie nicht die Mörderin ihres Ex (na, wer hätte das gedacht?) und nun fragt sich jede, wann es denn endlich wieder zwischen ihr und Woody ”schnackelt”. Und da June  das Thema aufgegriffen hat, muss ich auch mal meinen Senf dazu geben. Bei längerem Nachdenken offenbarte sich mir, dass meine Serien-Sucht wohl ihren Ursprung in meiner Kindheit (wo sonst) hat. Damals hatten wir nur einen Fernseher, jawohl, für die gane Familie! Samstags und Sonntags gab es früh am Abend “Tarzan” bzw. “Bonanza” - leider zur selben Zeit, wie die “Sportschau” und da mein Papa entscheiden durfte (Mama machte sich weder aus “Chitta” noch aus “Little Joe” etwas), gab es meistens letzteres. Und diese häufig unterdrückte Sehnsucht hat sicher mein Junkietum ausgelöst. Tja, und jetzt bin ich groß, darf selbst entscheiden, was ich schauen möchte und das sind, richtig, Serien bis zum Umfallen. Und das geht bei mir Querbeet. Und da jetzt wieder alle Serien (bis auf ER) wieder starten, kann ich meiner Sucht frönen. Herzlich willkommen “Greys Anatomy, CSI Las Vegas, Lost, NCIS, Stargate (die letzte Staffel), Crossing Jordan, Without a Trace und und und”. Nur mit “Ghost Wisperer” kam man mich jagen und “4400″ war auch nicht so mein Ding (am Absetzen der Serie auf Pro7 bin ich aber nicht schuld, ehrlich). Doch man muss ja nicht alles mögen, gell, der Liebste möchte ja auch noch ´was von einem haben :-) .

Yeah, Yeah, Yeah …

August 24, 2007

… Wochenende! Die ersten Schultage haben wir hinter uns gebracht - mit Hängen und Würgen, mit Heulen und Zähneklappert (und das ist nicht nur bildlich gesprochen!). Es kann also nur noch besser werden. Doch jetzt liegen zwei Tage der “puren”  Entspannung vor mir. Morgen vormittag werden der Große, der Kleine und ich auf dem Fußballplatz verbringen und am ersten Spiel der Saison teilnehmen bzw. zu schauen (warum ist er nur nicht bei Judo geblieben…?), während der Liebste schuftet. Aber dann will ich unbedingt das schöne Wetter nutzen, jawollja. Entweder raus (Tierpark, oder gar noch mal ins Freibad) oder einfach auf der Terasse faulenzen und die Jungs in den Garten jagen. Auf jeden Fall etwas ohne großen Stress, denn den hatten wir die Woche über genug. Aber in ein paar Tagen hat sich das alles eingespielt (hoffe ich) und ich kann wieder durchatmen. Hatte ich nicht letzte Woche gesagt, dass ich mich wieder auf Schule und Arbeit freue? Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern (äh, letzter Woche) - ich könnte schon wieder …. Aber nein, ich halte tapfer die nächsten sechs Wochen durch und wünsche alllen Müttern mit schul- und kindergartenpflichtigen Kindern (ja, auch die machen morgens Theater) weiterhin viel Spass! :-)

Bananaboat, ach nee, Bananadrink

August 22, 2007

Bananen kann ich nur leiden, wenn sie gerade so gelb geworden und noch fest sind. Tauchen die ersten braunen Flecken auf und sie werden weich, dann kann ich sie nicht mehr essen - dafür aber hervorragend trinken. Fast ohne Zucker, nur mit der “natürlichen Süße der Früchte” (oh, Gott, ich bin total Werbungs verseucht) ist der Bananentrunk auch noch ein tolles Soulfood und vertreibt schlechte Laune (zumindest bei achtjährigen Jungs :-) ). Für die, die noch nicht selbst drauf gekommen sind, hier das “Rezept”: einfach und lecker!

Also: die matschigen Bananen in ein hohes Gefäß geben
einen halben, oder je nach Menge der Gelbfrüchte, auch einen ganzen Liter Milch
eine Tüte Vanillezucker
und einen Schuß Sahne
dann den Zauberstab seine Arbeit tun lassen und anschließend in Gläser abfüllen und mit Strohhalm servieren.

“Leidens”Genossinnen

August 21, 2007

Wie gut, dass es das “www” und die netten bloggenden Damen (Mütter) gibt. Da fühlt frau sich gleich nicht mehr so einsam und verlassen, wenn andere mit den gleichen Problemen kämpfen. Sollte ich auf den ultimativen Ratgeber stoßen, gebe ich diesen dann gerne an Sie, Frau Sisou und auch an Frau Ines weiter, noch bin ich am Suchen. Vielleicht sollte ich selber einen Ratgeber schreiben - allerdings könnte der dann eher in Richtung Erlebnisbericht gehen so à la “Die neuen und immer währenden Leiden der Workingmum oder aus dem Leben mit einer vorpupertären männlichen Zicke. ” (der Knabe ist ja erst acht, wie soll das noch werden?)
Um keine Unklarheiten aufkommen zu lassen: Ich liebe dieses Kind, wirklich, sehr. Aber manchmal (und das ist z.Zt. leider tagtäglich mindestens zweimal der Fall) treibt er mich mental an meine Grenze. Der rote Nebel steigt vor meinen Augen auf und läßt sich auch durch heftiges Wut veratmen (funktioniert so ähnlich wie bei den Wehen, hilft aber leider nicht so gut) nicht vertreiben, wenn ich ein Drache wäre, würde ich kurz vor einer feurigen Explosion stehen, kurz gesagt: er macht mich narrisch, bringt mich dazu, mich von meine schlechtesten  Seite zu zeigen. Will sagen: Zorn verzerrtes Gesicht, die Stimme auf einer Lautstärke, die hoffen läßt, man hätte vor dem Wutausbruch die Fenster geschlossen, damit nicht (wieder) die ganze Straße meine “Unpässlichkeit” mitkriegt.
Möglicherweise ist dieses Kind meinem eigenen Charakter sehr ähnlich und wir zoffen uns deshalb, möglicherweise will er testen, wie weit er gehen kann und möglicherweise steht gar keine böse Absicht dahinter … möglicherweise…
Naja, in 15 Jahren lache ich darüber - hoffentlich. Aber ich bin nicht allein … und das hilft … sehr :-)