Archiv für Juli 2007

Sind die Jungs aus dem Haus …

Juli 22, 2007

… und damit meine ich alle drei, aller Kram ist erledigt, dann nutze ich die Zeit und frische mein Layout etwas auf. Scheint mir übersichtlicher, nicht mehr so eng, einfach besser - für den Moment zumindest.

Aqua-Grillen

Juli 22, 2007

Gestern Abend haben wir mit ein paar Freunden eine neue Art der Freizeitgestaltung entdeckt - das Aqua-Grillen. Ist nicht besonders aufwendig, macht aber viel Spass. Man braucht dazu: ein paar nette Freunde, leckeres Essen und Trinken, viel Wasser von oben und einen einigermaßen großzügig bemessenen “Sonnen”schirm unter dem zumindest die Vorderseiten der Beteiligten Schutz finden. Feuchte Rückseiten kann man ja bei diesen lauen Temperaturen ignorieren. :-)

P.S. War meine FdW doch zu trivial? Oder gibt es Menschen da draußen, die sich weder für das eine noch das andere entscheiden können?

Die Frage der Woche Nr. 2

Juli 20, 2007

… diesmal ´was triviales. O.k., es gibt eine bzw. drei Fragen, die einem garantiert helfen, beim “ersten Kontakt” (hah, schon ein Hinweis auf meine Priorität) festzustellen, ob der oder die Gegenüber auf der gleichen Wellenlänge schwimmt, denn man muss sich definitiv für das Eine oder das Andere entscheiden. Also gut, hier ist sie, die FdW Nr. 2:
Beatles oder Stones, Star Trek oder Star Wars, Paul Newman oder Robert Redford?
Und da ich nett bin oder besser vielleicht einen leicht exibitionistischen Drang (haben das nicht alle BloggerINNEN?) gehe ich mit gutem Beispiel voran:
1. Definitv Beatles. Die Stones haben zwar auch tolle Songs, aber die Beatles … auch wenn ihre Glanzzeit vor meiner Zeit lag sind es die Beatles, ihre Lieder sind großartig, sie haben für jede Lebenslage den passenden Song und ich kann, je nach Gemütlage LAUT mitsingen ( hmm, wie steht das eigentlich mit Simon&Garfunkel …? Da ar ich Offenbach auf dem Open Air, muss 1983, huch, gewesen sein, von den kann ich die “Life im Central Park” auch  rauf und runter singen). Und bitte, “die Zunge” Mike Jagger  und in diesem Alter, nein, vielen Dank, da lob ich mir doch Sir Paul. 
2. Auf jeden Fall “Star Treck”, sorry Han Solo und Luke, auch wenn ich kurz und heftig für dich geschwärmt habe, gegen Jean Luc und Konsorten kommt ihr nicht richtig an. Ich liebe “Next Generation”, mein erster Computer hatte “Data” als Password (wie einfallsreich, gell) und die Festplatte hieß NCC1701. Diese Leidenschaft hat sich wohl schon früh unerkannt absehen lassen, da ich mir sogar in den Siebzigern (die ziemlich steife) Zeichenstrick-Serie angesehen habe. Ich kenne alle Spinn-offs und fand sie, nach ein wenig Eingewöhnung, prima. Manche mehr, manche weniger, gewöhnte mich sogar an Jonathan Archer … o.k. zurück zum Thema!
3. Jetzt wird es wirklich schwierig, doch wer Paul Newman in “Die Katze auf dem heissen Blechdach” und “Exodus” gesehen hat, kann mir nur zustimmen, der Mann ist - ein Kracher! Diese Augen, dieser Körper, dieses Gesamtpacket! Gut, er ist mittlerweile auch schon 82 (Jahrgang 1925), sieht aber immer noch toll aus, ist seit Jahrzehnte mit Joanne Woodward verheiratet und seine Filme sind echte Klassiker. Robert, mach Dir nichts draus, Du bist auch toll, aber Paul …

Nun denn, ich habe mich sozusagen entblößt und warte ungeduldig auf “Schwestern im Geiste” (Sorry Frau Ami, ich mußte den Begriff einfach “ausleihen”). Bin sehr gespannt und auf die Ergebnisse, bin auch nicht traurig, wenn mir nicht alle folgen, zwei von drei sind auch prima oder anders gesagt: Verschiedene Meinungen machen die Welt erst bunt! 
 

Ökonomisch

Juli 20, 2007

Macht es Sinn einen funkelnagelneuen Gläsersatz, als Superschnäppchen erstanden in einem räumungsverkaufenden Laden, in eine völlig verstaubte Vitrine zu räumen? …Öhm, nööh. Also dann doch lieber heute Mittag mit dem Liebsten und den Plagen in ein Möbelgeschäft (nein, ausnahmsweise nicht zum Elch) gehen und nach einem schönen, nicht zu wuchtigen Buffet schauen. Am liebsten hätte ich ja ein schönes antikes Küchenbuffet oder ein geräumiges Vertiko. Wenn wir nicht fündig werden kann ich ja immer noch die Vitriine putzen - aber mir wär´gerade mal wieder so nach umräumen!

P.S. Jetzt habe ich endlich mal Rot- und Weißwein- sowie Sektgläser (sechs an jeder Zahl), die zusammen passen. Schlicht und ergreifend, so wie ich es mag. Jetzt brauch´ ich nur Gäste, die aus diesem schönen Behältnissen trinken, Prosecco steht schon kalt - Hereinspaziert …!

 

Nein!

Juli 16, 2007

Warum verstehen es Kinder nicht, dass auch einem “Nein”, auch wenn man hundert Mal die gleiche Frage stellt, kein “Ja” wird - zumindest in 99,9 % aller Fälle nicht. Nach acht bzw. fast fünf Jahren des Zusammenlebens müssten es meine Jungs doch kapiert haben. Oder reicht etwa dieses 0,1 % aus, um immer wieder den Ehrgeiz des Hartnäckigkeit auszulösen?
Vielleicht sollte ich mir neue linguistische Feinheiten ausdenken, wie zum Beispiel in vollständigen Sätzen mit Umschreibungen antworten (so kann frau sich das Wort “Nein” sparen). Eventuell etwas Ironie einstreuen (die zwar noch nicht ganz verstanden wird, mir aber tückischen Spass macht), das kostet zwar mehr Zeit, aber fördert das Sprachverständnis der Kinder und wird mich höchstwahrscheinlich nach kürzester Zeit selbst furchtbar nerven. Aber einen Versuch ist es wert :-)

Die Frage der Woche …

Juli 15, 2007

von Mary , die ich des öftern virtuell besuche, habe ich mich mich inspirieren lassen und werde, in Abständen, eine Frage in den weiten Raum des “www” werfen, um zu lesen, was andere so denken (bin gespannt ob überhaupt jemand ein Statement abliefert  :-) ). Hier also der erste Versuch:
Wieviel Strenge brauchen Kinder? Damit meine ich auf keinen Fall körperliche Züchtigung sondern eher, tja wie formuliere ich das? Durchsetzungsvermögen, Konsequenz, Durchhaltevermögen? Ich für meinen Teil habe oft das Gefühl, ich bin zu streng, sage zu oft nein zu Dingen (TV, Computer spielen, Hot Wheels beim Einkaufen mitnehmen, Naschen ect.). Manchmal befürchte ich, dass meine Kinder (sollte ich morgen tot umfallen) mich als biestige, nein sagende Mutter in Erinnerung behalten. Wie lang, darf die Leine sein? Sollte man (ich) Dinge einfach lockerer Sehen, nachgiebig im Kleinen und unnachgiebig bei den wirklich wichtigen Dingen sein? Meine Kinder sollen einmal ihr Leben meistern können und wir müssen ihnen das Rüstzeug dafür geben. Dazu gehört, in meinen Augen, Respekt und Höflichkeit anderen Gegenüber, Toleranz und Freundlichkeit.  Niemand hat gesagt, dass Kindererziehung leicht ist, ein Geheimrezept gibt es sicher auch nicht, das muss jedes Elternteil individuell entscheiden. Also, seht es wie ein “Stöckchen”, halt mit nur einer einzigen Frage.
P.S. Keine Angst, es kommen sicher auch “triviale” Fragen.

Sommer, Sonne, Strand …

Juli 15, 2007

… Scharbeutz, nimm dich in acht, wir kommen. Klingt der Name des Ostseeortes nicht abenteuerlich, romantisch und überhaupt. Tatsache ist, dass wir es wirklich noch geschafft haben, die wahrscheinlich letzte winzig kleine freie Ferienwohnung an der Ostsee zu ergattern. HURRA - Zwar nur für eine Woche, aber am 28.7. geht es los. Die Frage an unsere Vermieterin wegen WLAN wurde erst gar nicht beantwortet und so denke ich, Scharbeutz ist ein weißer Flecken auf der Landkarte des www. Macht nix, sind ja noch 14 Tage bis dahin….

Miesepetra

Juli 14, 2007

nein, keine Diskriminierung von Frauen des selbigen Namen sondern einfach die Beschreibung meines Geisteszustandes: Ich habe schlechte Laune! Andrea beschert uns tollstes Sommerwetter, es sind Ferien, die Jungs sind auch (einigermaßen) brav und ich bin mies drauf. Ich muss tatsächlich einen an der “Klatsche” haben, es gibt keinen Grund übellaunig durch die Gegend zu ziehen, ich kann´s noch nicht mal auf die Hormone schieben (sonst ja immer eine gute Ausrede), vielleicht vertrage ich die Ferien nicht, ich bin´s einfach nicht mehr gewohnt so viel mit meinen Kindern zusammen zu sein - habe ich das wirklich geschrieben? Oh, je, ich werde bestimmt die Rabenmutter der Nation. Aber mal ehrlich: wenn der Kleinste ca. alle 3 Minuten “Mama, komm mal”, “Mama, ich will was hören” etc. und der Große nichts mit sich anzufangen weiss, glaubt TV wäre das adequate Mittel gegen Langeweile und dann sauer auf mich ist, weil ich ihm selbiges verbiete und dann seinerseits mit übellaunigem Gesicht durch die Gegend rennt (das muss er von mir haben, der arme Junge), dann (jetzt kommt das Ende des Satzes, danke für´s durchhalten) kann man doch wohl ein klitzekleinweing am Rad drehen, oder. Und meinem armen Notebook ist es auch zu warm, der Ventilator röhrt, was heißt, ich muss ihm mal ein Päuschen gönnen. Arrrghhhh, die Welt ist gegen mich!

Froschkönig … äh… Krötenprinz

Juli 13, 2007

Heute Mittag kam unser Großer mit strahlenden Augen, einen weißen Plastikbecher vorsichtig vor sich her tragend, von seiner Ferienbetreuung. Aus einem nahe gelegenen Waldspielplatz, der z.Zt. berühmt berüchtig für seine Krötenpopulation ist, hatte er sich eben ein solches winzig kleines und, zugegebenermaßen niedliches, Exemplar mitgebracht. Seine Absicht war eindeutig: dieses kleine Amphibium sollte den Grundstock seines Terrariums bilden. Tiefe Traurigkeit machte sich in den eben noch so glücklichen Augen meines Jungen breit (Schande über mich!), als ich ihn erklärte, dass ein “wildes” Tier nicht geschaffen für eine Leben zwischen gläserenen Wänden ist und aus diesem Grund möglichst schnell wieder in die Freiheit entlassen werden muss. Er tat mir schon sehr leid, wie er da so stand, “Froschlein” (obwohl Dank der bereits erkenntbaren kleinen Warzen - schüttel - als Kröte zu identifizieren) sei doch sein Freund und ohne ihn in der weiten Welt verloren.  Zum Glück siegte die Einsicht und “Fröschlein” (warum nicht gleich Künwalda?) durfte in unseren Garten entfleuchen, wird jetzt zwar eifrigst gesucht und gerufen ( :-) , übrigens dann doch in “Lucky” umbenannt). Hoffentlich kommt in ein paar Wochen keine Riesenkröte vorbei oder, was noch viel schlimmer wäre; eine unserer Katzen bringt legt uns ein ehemals hüpfendes Etwas als Präsent vor die Tür.

Wenn das Handy einmal klingelt

Juli 10, 2007

Und das auch noch mit der “Chinesischer Tanz”-Melody, und mein Liebster war allein zu Haus und hatte den Auftrag, wenn etwas mit T. (der bei seiner kleinen Freunidin zum Spielen war) sein sollte, anzurufen, dann bedeutet das nix Gutes (Oh, Mann, ich sollte mir diese Kettensätze abgewöhnen!). Lange Rede, kurzer Sinn: T. war beim Toben mit der Stirn auf den Couchtisch der Freundin geknallt und hat sich eine Platzwunde zugezogen. Diese Wunden bluten ja bekanntlich immer säuisch (´tschuldigung). Der Liebste also in die Notaufnahme gefahren, ich bei der Arbeit alles stehen und liegen gelassen und hin gebraust. War zum Glück nur halb so wild, er hat jetzt ein schönes Tape kreuz und quer über der Wunde und spielt schon wieder quietschvergnügt. Und einen schönes Mensch bzw. Bub entstellt bekanntlich nichts ;-). Aber den Schreck braucht auch kein Mensch im Hintergrund, noch bevor der Liebste irgendetwas gesagt hat, sein “Baby” wild heulen zu hören … Frau weiß dann sofort Bescheid (oder ist das der Mutterinstinkt?)!