… zu treffen fiel mir noch nie leicht. Selbstverständlich meine ich nicht diese Dinger wie “was gibt´s zum Abendessen” (auch wenn das bei dem neu eingeführten Wochenplan auch schon eine Herausforderung sein kann) oder welches Outfit soll es denn heute sein. Nein, es sind die langfristigen, lebensveränderten Entscheidungen (huch, wie dramatisch), mit denen ich mich schwer tue. Dieses “Soll ich was Neues wagen, auch mit ungewissem Ausgang” oder dann doch lieber bei altbewährtem bleiben, von dem ich aber weiß, dass es in ein paar Jahren nicht mehr so gut funktionieren bzw. mir gut tun wird. Ich weiß, alles (noch) sehr kryptisch … aber keine Panik, es geht “nur” um berufliches … das wenigsten musste ich dazu schreiben, weil bei uns im Freundeskreis gerade ziemlich viel verquer geht. Aber dafür heiratet mein Bruder am Samstag, sehr schön, doch eine andere Geschichte …
Entscheidungen …
21. Mai 2013Noch´n Hunde-Content …
19. Mai 2013Hunde-Experten …
10. Mai 2013… gibt es ja wie Sand am mehr. Seit wir vor über einem Jahr auf den Hund, nein eher auf die Hündin (English.Springer.Spaniel) gekommen sind, schaue ich mir auch gerne mal die eine oder andere “Hunde-Sendung/Ratgeber” im TV an. Was mir aber vorher niemand verraten hat ist die Tatsache, dass man diese “Experten” auch im realen Leben (leider) trifft. Und damit meine ich nicht diejenigen, die wirklich Ahnung haben – Hundetrainer, Züchter etc. Nein, nein, die ECHTEN Experten lauern einem bei jedem Spaziergang auf. Unmöglich Ihnen auszuweichen, kaum bleibt mein Hund stehen, um den anderen Artgenossen freundschaftlich zu begrüßen (Lizzie ist eine Seele von Hund, stets freundlich, manchmal leicht überschwänglich, ja fast hy.perak.tiv, aber sehr sozial … soweit man diesen Begriff auf ein Tier anwenden kann), dann gibt es zwei Arten von Hundebesitzern:
Nr. 1 ist ebenso freundlich wie der dazugehörende Hund, man wechselt ein paar nette Worte, macht Smalltalk (bei den netten, die man öfters trifft, auch mal etwas tiefsinnigeres) und dann geht man seiner Wege.
Nr. 2 ist … nervig, lästig … ach, was soll ich sagen … so unnötig wie ein Kropf. Ganz besonders geht mir ein älterer Mann auf die Nerven, der mir dauernd sagt, was ich mit meinem Hund zu tun oder zu lassen habe. Ein Beispiel: “Was, Sie führen Ihren Hund an der Leine, der Arme, der muss doch mit anderen Hunden spielen dürfen.” (zur Beruhigung sämtlicher mitlesenden Hundebesitzer – unser Hund darf spielen, sehr gerne sogar, denn da kann sie ihre Energie loswerden und knüpft “soziale” Kontakte”) Sehr beliebt auch immer wieder der Spruch “Ja, meine Lu.na, die ging in dem Alter schon brav bei Fuß, die braucht keine Leine mehr” (Klar, die hört aufs Wort, deshalb stand er auch vorige Woche an der einen Ecke der Straße und seine Hündin spielt munter 300 Meter weiter weg und scherte sich einen Dreck drum, dass er sich die Kehle nach ihr wund schrie). Nachdem er mir gestern wieder ungefragt auf den Keks ging, werde ich ihm wohl beim nächsten Mal einen wichtigen Hinweis geben:
Bei der Hunde-Erziehung verhält es sich ähnlich wie bei der Kindererziehung (weitere Parallelen, hier nur kurz angemerkt, ergeben sich natürlich nur rein zufällig) - Bei beiden sollte man sich ungefragt mit guten Ratschlägen zurückhalten … sonst könnte es demnächst zu unflätigen Wortäußerung von meiner Seite kommen (wer mich kennt weiß, dass es schon einiges bedarf, um mich zu so etwas hinreißen zu lassen.)
Wenn der Winter kommt …
21. Januar 2013… kann man feststellen, wie ordentlich wir Vorstadtbewohner doch sind. Kaum hat es ein wenig geschneit (in der Tat hat es hier die vergangenen Tage viel geschneit – sehr schön, aber eigentlich hätte ich die Pracht stimmungsmäßig eher 4 Wochen früher gebrauch), dann wir in den Straßen ordnungsgemäß geräumt. Und zwar so akurat, dass ein jeder Landschaftsvermesser seine wahre Freude hätte. Die Grundstücksgrenzen werden nämlich höchst pinibel eingehalten. Es ginge ja auch garnicht, wenn man (versehentlich) eine wenig zu weit räumt und so der älteren Nachbarin etwas Arbeit abnimmt. Jedem(r) seinen eigenes Schneeräum-Event … jawollja.
Auf der Spur der Römer …
5. Januar 2013… haben wir heute einen wunderbaren Tag mit weit entfernten Freunden (sie leben in Asheville N.C.) verbracht. Dabei neue Menschen (Freunde der Freunde) kennengelernt und auch das war fein. Und so hält sich mein schlechtes Gewissen ob der noch zu korrigierenden 24 English-Test etwas in Grenzen … naja, es nagt schon. Aber andererseits lebt man nur einmal und morgen ist auch noch ein Tag … und ausserdem hab´ ich ja noch eine ganze Woche zum Korrigieren, Noten machen, Unterricht für Schule und Kindergarten vorzubereiten, den Kleiderschrank ausmisten, zwei “Oma-Kalender” zu machen … Wuähhhh … Panik … ich geh´mal schnell ´ne Runde verdrängen (´könnt mich ja mal in einer Woche fragen, wie weit ich gekommen bin)
Schon wieder …
31. Dezember 2012… ein Jahr vorüber … oder ein Jahr mehr auf meinen Knochen. Je nach dem, wie man es sehen möchte. Es ist ruhig geblieben hier in diesem Blog übers vergangene Jahr. Es ist nicht ja so, dass nichts passiert wäre – im Gegenteil, aber oft fehlte die Zeit und noch öfter die Muse zu bloggen. ob sich das ändern wird … wir (ihr) werden (werdet) sehen.
Einen Jahresrückblick gibt es nicht. Bei anderen stöberere ich gerne darin, aber ich bin wohl zu faul für sowas. Allein die Bilder zu sammelt … Respekt! Mein 2012 war besser als 2011, da muss ich ehrlich sein. Steigerungsmöglichkeiten gibt es in 2013 dennoch. Vieles, was sich weiter zum positiven verändern muss, liegt allein in meiner (sehr ungeduldigen, zu oft genervten und gestressten) Hand. Doch daran arbeite ich … in minifutzi Schritten, aber so ist das Leben halt. Ich weiß, im Vergleich zu einigen Freunden, geht es mir prima. Die haben verschiedene Päckchen oder gar Pakete zu tragen. Ich hoffe, einigen beim Tragen helfen zu können und den Mut zu haben, ihnen auch in den allerschwierigsten Situtationen bei zu stehen.
Für´s neue Jahr wünsche ich mir und euch allen Gesundheit (ja, das ist tatsächlich das wichtigste), Zufriedenheit (trägt kolosal zu Entspannung bei), Erfolg (bei was auch immer ihr vorhabt und nicht nur auf das Materielle bezogen) und Zeit für euch allein und gemeinsam mit der Familien und den richtigen Freunden.
So, jetzt genug, geht raus und amüsiert euch. Habt einen tollen, spassigen, leisen oder auch besinnlichen Rutsch (je nach Gusto
) ins neue Jahr!
Diagonal oder paralell …?
10. Dezember 2012Jedes Jahr auf´s Neue widme ich mich kurz dieser Frage: welche Kerze ist die Nächste? in diesem Jahr habe ich mich für die diagonale entschieden … folgt meiner inneren Symetrie, die aber spätenstens am kommenden 3. Advent wieder total über den Haufen geworfen wird
. Und wie haltet ihr es damit …?
Das Leben …
18. November 2012… überrascht mich doch immer wieder (ja, wer hätte DAS gedacht). Immer, wenn ich denke, es läuft alles in geregelten Bahnen, kommt das Leben von hinten und tritt mir in die Knie. Und damit mein ich nicht das unglaublich anstrengende und herausfordernde Leben mit einen schwer pubsitäten Jüngling und dessen kleinem Bruder, der sich das (schlechte) Benehmen des Großen als Vorbild nimmt. Nein, es ist das Chaos und die Veränderungen, die in die nächste Familie, die Familie der Freunde und der Arbeitskollegen hereinbricht. Gegen vieles der Anderen sind meine Sorgen Pillepalle … auch wenn ich scheinbar schwer daran trage. Aber wenn ich mich dann wieder daran erinnere, was andere gerade durchmachen bin ich … dankbar. Und ich habe sie, die schönen Momente: die Vorfreude auf ein “Adventsvorglühen”, die Spaziergänge mit Mann und Hund durch die Herbstlandschaft, der kleine Sohn, der sein Lampenfieber über Bord warf und über seinen Schatten sprang, eine schöne Chorfreizeit mit netten Schülern und Kollegen … einen Menschen an meiner Seite, der mit mir (hoffentlich noch lange) durch dick und dünn gehen wird. In diesem Sinne … carpe diem (auch wenn´s ein bisschen abgedroschen ist
)
Heute …
27. April 2012… hätte ich dich gerne angerufen, mit dir gequatscht, gelacht und dich übers Telefon gedrückt. Doch mir bleibt nur die Erinnerung an dich und das vergangene Jahr. Ich hoffe es ist schön, dort wo du bist. Ich hoffe, der Tag ist für deine Lieben kein allzutrauriger. Bin in Gedanken bei dir und den deinen …
Das Hamsterrad …
9. Januar 2012… beginnt sich ab morgen 6 Uhr wieder schneller zu drehen. Für die Jungs und mich startet die Schule wieder und auch meine Kindergartenkinder freuen sich sicher wieder auf mich. Ich freue mich auch – wirklich. Aber ich bin doch sehr ambivalent, denn da ich meine Arbeit wirklich gerne mache und eigentlich (fast
) alle meiner SchülerInnen mag, hab´ ich doch ein bisschen Panik vor der ersten Woche. Das ist immer so, danach geht es meistens. Aber die Geschehnisse der letzten Wochen … nein, eigentlich des vergangenen Jahres, haben mir gezeigt, dass ich etwas verändern muss. Es kann nicht so weitergehen,wie bisher. Nicht nur für mein Wohlergehen sondern auch für das meiner Familie. Doch wenn ich ehrlich bin, weiß ich noch nicht was. Weniger Arbeiten? Schwierig, ich mach es halt auch so gerne … und das Finanzielle spielt auch eine Rolle. Vielleicht etwas mehr Ruhe rein bringen … gute Idee, aber wie. Ich fange vielleicht einfach mal damit an zu atmen – nein lacht nicht, das ist mein Ernst. Ich denke, das ist ein kleiner Schritt für mich, aber ein (möglicherweiser) großer Schritt in die richtige Richtung. Weitere Vorschläge dürfen mir hier gerne hinterlassen werden.
