Ungleicher Wettkampf …

29. Dezember 2013

… mein Hund und mein Tannenbaum konkurrieren im Moment wer am schnellsten sein Fell … ähh .. Nadeln verliert. Es scheint, als ob der Weihnachtsbaum gewinnt … ;-)

Einmal täglich Eigenlob …

26. Dezember 2013

… stinkt nicht! Das habe ich heute beschlossen. Ich schreibe ja nicht mehr sehr häufig, zum Teil aus Zeitmangel, aus Faulheit oder weil es Dinge sind, die hier nicht beschreiben werden können der sollen. Aber ich bin noch viel im Netz unterwegs und besuche regelmäßig die unterschiedlichsten Blogs. Da gibt es ein paar, die finde ich sehr inspirierend, die zeigen mit sehr ansprechenden Photos Kreatives und Kulinarisches, das ich dann auch mal selber ausprobiere. Bei anderen finde ich Seelenverwandte in meinem “Leid” eine Mutter eines Voll- und eines Fastpubertierenden zu sein und bei wieder anderen wundere ich mich manchmal, warum man überhaupt über das eine oder andere Thema so ausführlich schreiben kann – und dann auch noch unglaublich viel Kommentare dafür bekommt. Aber es ist, wie es ist und schließlich lassen alle zum größten Teil wildfremde Menschen an ihrem Leben teilnehmen und das finde ich durch aus respektabel (tolles Wort, habe wohl zu viel “Dowton Abbey” geschaut).
Und bei einigen der Kreativen denke ich oft, “Mensch, toll gemacht” und dass ich das oder ähnliches auch gerne tun würde … und dafür auch mal gelobt würde. Ja, ich geben zu, ich brauche das. Und seien wir mal ehrlich, viele Dinge tun wir (und damit meine ich ganz expliziert nicht nur die Mütter unter meinen geneneigten LeserInnen) sozusagen “Under Cover” … unbeachtet. Das nervt mich manchmal ziemlich. Deshalb starte ich diesen Aufruf (der möglicherweise und gehört … äh gelesen in den Weiten des Netzes verhallen wird): Lobt euch einmal am Tag selbst. Das könnt ihr in euren Blogs tun, in einem altmodischen Tagebuch, auf einem Notizzettel oder als Kommentar, wenn ich mal ein Eigenlob auf mein Blog stelle. Und um die Hemmschwelle zu verringern, fange ich gleich damit an. Und ausnahmsweise sogar mit zwei Dingen:
1. Ich habe meinen Großen heute auf ruhige und (wie ich hoffe) unmissverständliche Weise in seine Schranken verwiesen. Details gehen an dieser Stelle zu weit, aber ich habe mir Luft gemacht … Das fällt wieder unter die Rubrik “Pubertät oder gibt es auch ein Leben parallel dazu?” Ich übernehme natürlich keine Garantie dafür, ob es wirklich etwas gebracht hat.

2. Ich war, trotz Sauwetters, richtig lange mit dem Hund draußen, wir beide hatten jede Menge Spaß und ich bin wieder etwas “runter” gekommen.

Kleinigkeiten, ich weiß … doch ab und zu sind die es, die uns aufrechterhalten. So, und jetzt ihr!

“So this is christmas …”

24. Dezember 2013

… wieder kam der 24.12. fiel zu schnell, wieder habe ich es, trotz guter Vorsätze, kaum geschafft die Adventszeit zu endschleunigen und besinnlich in die Feiertage zu starten. Doch jetzt ist fast alles geschafft: nur noch den Tisch decken und die Geschenke verpacken  … ok, das ist wirklich auf den letzten Drücker, aber zu meiner Verteidigung schwankte ich lange mit der vollkommen geschenklosen Alternative für die Jungs. Alle, die ihr Leben mit voll oder fast Pubertierten teilen, wissen warum. Aber dazu bin ich wohl nicht konsequent genug … oder doch zu lieb.
Trotz einiger “ups and downs” gibt es auch an diesem Weihnachten wieder viel, für das ich dankbar bin. Und das werde ich sein, spätestens um 17.55 Uhr, wenn ich wieder kaum “Oh du fröhliche” in der Kirche singen kann, weil ich dann doch wieder einen Frosch im Hals haben werde.

Euch allen ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest … und wenn es ruckelt und nicht glatt läuft, einfach weiter atmen und der Jahreszeit angemessen Jubilieren oder wahlweise Jauchzen … :-D

Mieses Timing …

23. September 2013

… nach einem solchen Nachmittag stelle ich mir immer wieder die gleiche Frage: Wieso ist es nicht möglich, wenn man einen (Augen)Arzttermin um 16 Uhr hat, spätestens um 16.30 Uhr an der Reihe zu sein. Im Schlepptau hatte ich heute außerdem beide Jungs, deren genervt sein sich (verständlicherweise) von Stunde zu Stunde steigerte. Nachdem wir dann nach einander jeweils ca. 5 Minuten im Sprechzimmer waren, durften wir nach insgesamt 2,5 Stunden die Praxis verlassen …  Nie mehr zu diesem Arzt! Dann doch lieber in die große Stadt fahren und dann nach 25 Minuten an der Reihe sein – der Clou an der Geschichte: beide Praxen gehören seit kurzem zusammen … wenn ich das gewusst hätte. Positiv an der Sache ist nur eines, alle Augen sind gesund und müssen erst in einem Jahr wieder kontrolliert werden.

Ich könnte schreien …

8. August 2013

… nein, nicht vor Glück, das Gegenteil ist der Fall. Je mehr ich über diese Sache nachdenke, desto wütender werde ich. Folgende Vorgeschichte: Als angestellte Lehrerin, noch dazu als Seiteneinsteiger (andere Geschichte, davon ein anderes Mal mehr) stehe ich sowieso am unteren Ende der beruflichen Nahrungskette. Ich bekomme immer nur befristete Verträge, von Halbjahr zu Halbjahr, was schon immer sehr nervig ist. Warum man mich nicht fest einstellt, verstehe ich nicht, die meisten meiner Kollegen nicht und die Eltern, die von meiner Misere wissen, auch nicht (aber wie gesagt, andere Geschichte). Dieses Jahr bekam ich nach drei Jahren(!) erstmalig in den Ferien eine Email meines Sachbearbeiters, ich solle so schnell wie möglich ins Amt kommen, um meinen “Ferienvertrag” zu unterschreiben. Ich mailte zurück, bedankte mich höflich für die Nachricht und schrieb, dass ich kommen würde, sobald ich von der Nordsee heimgekehrt sei. Was ich dann auch tat, gleich am folgenden Morgen nach unserer Ankunft zu Hause fuhr ich in die große Stadt und unterschrieb meinen Vertrag. Mein Sachbearbeiter war nicht da, aber eine Kollegin managte das für ihn. Ich dachte, nun sei alles klar und wartete am Ende des Monats auf mein volles Gehalt … das nicht kam, überwiesen wurde nur ein knappes Drittel. Woran das lag erklärte mir dann mein wirklich netter Sachbearbeiter im Versorgungsamt. Der Verlängerungsvertrag würde ihm noch nicht vorliegen, ergo könne er nur das Gehalt vom 1.-5.7. überweisen. Und er hätte schon mehrere dieser Nachfragen gehabt (blieb aber trotzdem freundlich, netter Mensch!). Ich solle doch mal bei Frau XY anrufen und nachfragen. Das tat ich, nein, ich versuchte es. Natürlich ging keiner ans Telefon. So ging das über eine Woche, bis ich am Sonntagabend (man kann sich ja vorstellen, wie es auf meinem Konto ausschaut) meinem Sachbearbeiter eine Email schrieb, mit der freundlichen Bitte, zu schauen, ob der Vertrag weitergeleitet wurde (elektronisch versteht sich, nix Post, Umschlag oder Briefmarke … einfach klick, klick, enter). Keine Reaktion. Heute morgen probierte ich noch einmal mein Glück mit der Telefonnummer von Frau XY und, Überraschung, sie nahm hob ab.  Ich erklärte ihr meine Situation, sie meinte daraufhin ich wäre bei ihr falsch (der andere wäre für mich zuständig), aber (und hier Lob für Frau XY), sie würde mal nachgucken. Und stellt euch vor: nach fast drei Wochen hat es dieser Mensch NICHT geschafft, den Vertrag weiterzuleiten. Ich bleib freundlich, ließ aber durchblicken, dass ich das Ganze ziemlich sch … fand, was sie mir durch die Blume bestätigte. Sie versprach, sich darum zu kümmern, denn, und jetzt kommt der Clou, wenn das alles nicht bis Montag über die Bühne ist, gibt es erst mal wieder eine Woche Bearbeitungssperre, d.h. weiterhin Ebbe in meinem Portemonnaie. Ich bin soooo sauer! Denkt der Knabe nicht mit, nur weil der einen festen Vertrag mit regelmäßigem (womöglich Beamten- … nichts gegen Beamte, eigentlich wäre ich auch gerne eine) Gehalt hat, lässt der mich gedankenlos in der Schublade versauern. Und wahrscheinlich habe ich darin Gesellschaft von ganz vielen anderen akademischen Pantoffeltierchen … zumindest bin ich nicht allein … aber sooo sauer!

Dress.code …

7. August 2013

Bitte versteht mich nicht falsch. Ich habe höchsten Respekt vor den (meisten) Mitgliedern der älteren Generation, meine Eltern und meine Schwiegermutter eingeschlossen. Aber ab einem gewissen Alter … und vor allem einer nicht unbeträchtlichen Leibesfülle, sollte es selbstverständlich sein, NICHT mehr mit unbekleidetem Oberkörper Fahrrad zu fahren …  bitte, bitte …

Sommer ist toll …

6. August 2013

… und einen Hund, ´tschuldigung, Hündin zu haben ist auch toll. Nicht, dass ich meine Katzen nicht auch gerne hätte, aber mit denen kann man manche Dinge halt nicht machen. Den frühen Sommermorgen genießen zum Beispiel. Denn ganz gegen meine Feriengewohnheit stehe ich zur Zeit gegen 6.30/7 Uhr auf und drehe mit Lizzie noch vor dem Frühstück die lange Runde. Der Morgen ist dann noch frisch, das Sonnenlicht ganz mild, der Hund ist zufrieden und ich kann herrlich entspannen. Der aufkommenden Müdigkeit gegen Mittag komme ich dann durchaus mit einem kleinen Nickerchen nach. Ganz ohne schlechtes Gewissen, denn … es sind Ferien. Mal schauen, wie ich das in 14 Tagen geregelt kriege, dann wird die lange Runde wohl in den Abendstunden gedreht … hah, aber dann können wir zum “Absacker” auf dem Rückweg beim “Kroa.ten” unseres Vertrauens einkehren. Auch nicht schlecht!

Fertisch …

5. August 2013

 … naja, … fast. Aber der Reihe nach: Nach nun mehr 14 Tagen, an denen ich den ganzen Tag nicht anderes gemacht als von morgens bis abends Möbel zu verrücken (halt, ich muss ehrlich sein: an zwei Nachmittagen war ich mit dem Liebsten, dem kleinen Sohn und Freunden am See), Schränke abzubauen und andere Schränke in den Keller zu verfrachten und dort einzuräumen, ein Kinderzimmer zu renovieren und zwei Kellerräume komplett miteinander zu vertauschen, muss ich gestehen … mir reicht´s! An und für sich verrücke ich gerne dann und wann die Möbel in der Wohnung. Ich brauch´ das manchmal, das gibt mir irgendwie neuen Schwung und gegen eine genetische Prädisposition mütterlicherseits kann man eh nichts machen. Jetzt bin ich fix und alle. Und “nur” noch 14 Tage  Ferien ( jaja, die Lehrer … ), in denen ich sicher auch nicht faul sein werde, denn es gibt einiges vorzubereiten,  vor allem für meine Kindergartenkurse. Aber ich werde versuchen, es entspannt anzugehen. Hinzu kommt, das der große Sohn den (verständlichen) Wunsch nach einem veränderten Zimmer geäußert hat. Dem komme ich dann auch gerne nach, falls, ja falls er es in den Ferien noch schafft, die Voraussetzungen dafür zu erfüllen – ein einigermaßen aufgeräumtes Zimmer. Doch das könnte schwierig werden, da ihm die Hormone dabei im Weg stehen und die böse Mutter auch nicht einsieht, die ganze Arbeit allein zu machen.  Tstststse … Es bleibt spannend  … Aber ich finde ich halte mich tapfer!

Dem Wunsch nach eine Bild des neuen Schrankes im Arbeits-/ Ankleidegemach komme ich gerne nach. Wegen der beengten Verhältnisse im Zimmer ging nur ein Bild, denkt euch gegenüber einfach noch mal den gleichen Schrank.

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Es war einmal …

31. Juli 2013

… ein König und eine Königin (ist diese Formulierung eigentlich grammatikalisch korrekt? Egal .. weiter), die hatten zwei wohlgeratene Söhne: den großen und den kleinen Prinzen. Während der große Prinz schon seit langem sein von seinen vielfältigen Launen bestimmtes Leben in einem großen, lichten Zimmer führte, fristete der kleine Prinz ein nicht minder unglückliches Leben in einem doch recht kleinen Gemach. So begab es sich, dass die gutherzige Königin vor zwei Jahren dachte, es sei an der Zeit, dem kleinen Prinzen mehr Raum zu gönnen und tauschte das königliche Schlafgemach mit der Kammer des Jungen. Einziges Zugeständnis auf Grund der begrenzten Möglichkeiten war der Verbleib der Kleiderschränke des königlichen Paares im Raum des kleinen Prinzen. Alles war gut … bis eines Tages die Mutter eines befreundeten kleinen Prinzen, der Königin einen Floh ins Ohr setzte, man könne dem kleinen Prinzen doch endlich den seinem Alter angemessenen Raum verschaffen, in dem man die Kleiderschränke in das Arbeitszimmer räumte.
Ein neues  Projekt war geboren und was eignet sich besser als die Sommerferien, um seine Zeit mit Umräumen zu verbringen … nichts. Deshalb räumte die Königin erst einmal alle ihre für ihre Arbeit wichtigen Malmaterialien in den Keller, um dann, nachdem Platz für die Schränke war, festzustellen, dass diese, egal wie man es sich dachte, einfach nicht in den Raum passten (dazu muss man wissen, dass die königliche Familie in einem “Palast” von 1890 mit Anbauten aus den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts leben und die Wände einfach nicht mal gerade 320cm lang sind). Was war zu tun … guter Rat war im wahrsten Sinne teuer, denn mehrere Fahrten zum Möbelhaus des “Elchs” brachten gute Ideen, einen wagemutigen Entschluss für etwas ganz Neues und eine extrem rasche Leerung der königlichen Schatzkammer.
Nach gut 14 Tagen herumräumen, tausend Mal Treppe auf und Treppe ab, ist es der Königin mit tatkräftiger Unterstützung des Königs gelungen, die Gemächer wieder in einen bewohnbaren Zustand zu bringen und es hat sich gelohnt ( … zum Glück, ansonsten wäre die Trennung des königlichen Paares wohl nur noch eine Frage der Zeit gewesen). Heute wird noch das Zimmer des großen Prinzen wieder aufgeräumt. Dieser befindet sich glücklicherweise noch auf “Bildungsreise” mit der Gemeinde in einem fernen Land. Und wenn das geschafft ist, beginnt mehr oder weniger Projekt K ( = gleich Keller) . Auf Wunsch von Königinmutter sollen die Keller getauscht werden. Wenn das dann geschafft ist habe ich noch eine knappe Woche Sommerferien … ich muss verrückt sein … und bin jetzt schon total fertig! … Aber schön ist es trotzdem geworden!

Kommunikation …

13. Juli 2013

… zwischen den Geschlechtern ist nicht immer frei von Hindernissen (verbaler Art). Ich weiß, damit decke ich keine große Neuigkeit auf. Kommunikation wird auch nicht unbedingt einfacher, wenn man sich schon ewig kennt und einen Großteil seines Lebens miteinander geteilt hat. Oder wie lässt es sich sonst, dass eine kleine Äußerung von der einen Person bei der anderen innerlich das Fass zum Überlaufen bringt und man sich mit dem darauffolgenden Wortwechsel gegenseitig fast einen ganzen Urlaubstag vermiest. Zu meiner Schande muss ich gestehen, ich war noch nie gut im Nachgeben …


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