.. ich soll. laut verschiedener Erziehungsratgeber und -päpste (war da eigentlich auch schon mal ´ne Frau drunter?) das Verhalten meines Sohnes auf Grund neuer Synapsen-Schaltungen im Hirn bzw. dem zeitweisen Komplettausfall des gleichen nicht persönlich nehmen … ähemm … kann ich nicht (und ich geb´ mir wirklich Mühe).
Puber.täres wasauchimmer…
15. Juni 2013Rituale für große Kinder …
7. Juni 2013… selbst große Kinder (ich) brauchen ihre Rituale. Das wurde mir heute Abend bewusst, als ich nach dem Letzten “Gassi-Gang” am Abend, den Hund nach brachte und dann extra noch einmal unten bei den Eltern zum “Gute-Nacht-Sagen” reinschaute … ich glaube, meinem Papa geht es ähnlich …
Das Ende ist nicht in Sicht …
1. Juni 2013… diesen Beitrag schrieb ich vor sechs (!) Jahren. Da dachte ich, in meinem jugendlichen Leichtsinn, es könne doch eigentlich nicht schlimmer kommen. Doch, und das wird wohl niemanden überraschen, der pubsitäres “Gesindel” als Mitbewohner hat, es geht noch schlimmer. Bei Gelegenheit mehr davon, heute nur soviel: der Ton wird rauer (vor allem von seiner Seite), das (Ver)Atmen ist weiterhin schwierig und manchmal kommt man sich lächerlich vor, einen Kerl auszuschimpfen, der einen langsam überragt. Vielleicht sollte ich ihn bitten, sich vor dem nächsten Anpfiff hinzusetzen … so wegen dem ”Von-Oben Donnerwetter” und so … Aber wie gesagt, ich liebe dieses Kind, … äh Jugendlichen … Pseudo-Erwachsenen, immer noch (zu seinem Glück)… aber wie sagte eine meiner Kommentatorinnen, manchmal vergesse ich das. Und das ist auch irgendwie – traurig.
Interessant wäre es auch zu erfahren, wie den anderen Damen jetzt mit ihren Sprösslingen ergeht.
Unendliche Weiten …
31. Mai 2013… ja, ich bin ein echter “Trekkie”. Star.Wars (die ersten drei Teile, bzw. TEil 3-6, sind auch gut), aber mein Herz schlägt für die anderen Raumerforscher. Ich gebe zu, ich bin vor Jahren sogar mit einer Spock-Maske zu der Premiere von “The Undiscovered Country” gegangen und als ich erfuhr, dass die neuen Filme eigentlich wieder in der Zeit zurück gingen, dachte ich: “Muss das sein, schon wieder so ein “wie alles begann”. Aber ich fand den ersten Teil mit den Jungspunten gut, und deshalb war ich ganz glücklich, dass der Liebste und ich es gestern endlich schafften im Kino “Into Darkness” zu sehen. Ich hab mich sehr gut amüsiert – so gut, dass ich ihn mir direkt noch Mal anschauen würde, dann aber im Original. Kurz zuvor hatten wir uns (zum wiederholten Mal) “Die Rache des Kahn” angesehen und das war gut so, denn “Into Darkness” ist nur so gespickt von Zitaten auf die alten Enter.prise-Filme. Manche Szenen sind sogar annähernd gleich, nur mit vertauschten Rollen (Insider können mir folgen …) und Benedikt Cumberbatch ist toll als Fiesling. Warum er allerdings diese merkwürdig generiert Stimme hatte, konnte ich nicht nachvollziehen (deshalb nochmals das Original zum Vergleich). Hmmm … und wo hatte McCoy plötzlich den Tribble her… Egal, kleinere “Goofs” wurden verziehen. Ein ganz klitzekleiner Schönheitsfehler am Ende war dann doch: Kirk hätte eigentlich sagen müssen. “Das wird ein Spaß …” – so wie in der Serie früher. Zeitlich befinden wir uns nun dort, wo die Serie in den 60er begann bereit … “to boldly go, where no men has gone before “… Ich find´s toll und bin sehr gespannt wie´s weiter geht …
Funktions.kleidung …
23. Mai 2013… ist toll. Als wir vergangenes Jahr in einen großen Outdoor-Ausstatter waren und eigentlich etwas ganz anderes (bzw. ich eigentlich gar nichts) kaufen wollte, da hing sie (Yeti/Sensor/darkgrey) am Ständer. Also ich dachte nur “die sieht aber schick aus” und wollte nur ganz unverfänglich mal reinschlüpfen … Großer Fehler, denn das Teil saß wie angegossen. Ich bin zum Liebsten hin, um ihm die Jacke vorzuführen, vielleicht in der Hoffnung, dass er sie ganz schrecklich findet, aber auch hier das genaue Gegenteil. Ich zog die Jacke noch dreimal an und aus, fand dann viele gute Gründe, warum ich sie unbedingt brauchte (Spaziergänge mit Hund bei Regen, Gassi-Gänge mit Hund bei starken Wind, Hunde-Auslüften bei unbeständigem Wetter etc.) Und was soll ich sagen: ich habe den Kauf, trotz des hohen Preises, nie bereut. Sie hat extra lange Ärmel, damit die Handrücken nicht nass werden, einen Schirm an der Kapuze, damit das Gesicht geschützt ist und eine so schlanke Form, dass man selbst mit einem dicken Pulli drunter nicht wie ein Michelin.Frauchen ausschaut.
Ich trage sie seit Monaten mehr oder weniger kontinuierlich und bin immer noch sehr zufrieden, aber irgendwann ist auch mal gut und ich finde, meine Jacke sollte in den wohlverdienten Urlaub gehen, sich entspannen und etwas abhängen, damit sie mir ab dem Herbst wieder gute Dienste leisten kann … oder was meint ihr?
Entscheidungen …
21. Mai 2013… zu treffen fiel mir noch nie leicht. Selbstverständlich meine ich nicht diese Dinger wie “was gibt´s zum Abendessen” (auch wenn das bei dem neu eingeführten Wochenplan auch schon eine Herausforderung sein kann) oder welches Outfit soll es denn heute sein. Nein, es sind die langfristigen, lebensveränderten Entscheidungen (huch, wie dramatisch), mit denen ich mich schwer tue. Dieses “Soll ich was Neues wagen, auch mit ungewissem Ausgang” oder dann doch lieber bei altbewährtem bleiben, von dem ich aber weiß, dass es in ein paar Jahren nicht mehr so gut funktionieren bzw. mir gut tun wird. Ich weiß, alles (noch) sehr kryptisch … aber keine Panik, es geht “nur” um berufliches … das wenigsten musste ich dazu schreiben, weil bei uns im Freundeskreis gerade ziemlich viel verquer geht. Aber dafür heiratet mein Bruder am Samstag, sehr schön, doch eine andere Geschichte …
Noch´n Hunde-Content …
19. Mai 2013Hunde-Experten …
10. Mai 2013… gibt es ja wie Sand am mehr. Seit wir vor über einem Jahr auf den Hund, nein eher auf die Hündin (English.Springer.Spaniel) gekommen sind, schaue ich mir auch gerne mal die eine oder andere “Hunde-Sendung/Ratgeber” im TV an. Was mir aber vorher niemand verraten hat ist die Tatsache, dass man diese “Experten” auch im realen Leben (leider) trifft. Und damit meine ich nicht diejenigen, die wirklich Ahnung haben – Hundetrainer, Züchter etc. Nein, nein, die ECHTEN Experten lauern einem bei jedem Spaziergang auf. Unmöglich Ihnen auszuweichen, kaum bleibt mein Hund stehen, um den anderen Artgenossen freundschaftlich zu begrüßen (Lizzie ist eine Seele von Hund, stets freundlich, manchmal leicht überschwänglich, ja fast hy.perak.tiv, aber sehr sozial … soweit man diesen Begriff auf ein Tier anwenden kann), dann gibt es zwei Arten von Hundebesitzern:
Nr. 1 ist ebenso freundlich wie der dazugehörende Hund, man wechselt ein paar nette Worte, macht Smalltalk (bei den netten, die man öfters trifft, auch mal etwas tiefsinnigeres) und dann geht man seiner Wege.
Nr. 2 ist … nervig, lästig … ach, was soll ich sagen … so unnötig wie ein Kropf. Ganz besonders geht mir ein älterer Mann auf die Nerven, der mir dauernd sagt, was ich mit meinem Hund zu tun oder zu lassen habe. Ein Beispiel: “Was, Sie führen Ihren Hund an der Leine, der Arme, der muss doch mit anderen Hunden spielen dürfen.” (zur Beruhigung sämtlicher mitlesenden Hundebesitzer – unser Hund darf spielen, sehr gerne sogar, denn da kann sie ihre Energie loswerden und knüpft “soziale” Kontakte”) Sehr beliebt auch immer wieder der Spruch “Ja, meine Lu.na, die ging in dem Alter schon brav bei Fuß, die braucht keine Leine mehr” (Klar, die hört aufs Wort, deshalb stand er auch vorige Woche an der einen Ecke der Straße und seine Hündin spielt munter 300 Meter weiter weg und scherte sich einen Dreck drum, dass er sich die Kehle nach ihr wund schrie). Nachdem er mir gestern wieder ungefragt auf den Keks ging, werde ich ihm wohl beim nächsten Mal einen wichtigen Hinweis geben:
Bei der Hunde-Erziehung verhält es sich ähnlich wie bei der Kindererziehung (weitere Parallelen, hier nur kurz angemerkt, ergeben sich natürlich nur rein zufällig) - Bei beiden sollte man sich ungefragt mit guten Ratschlägen zurückhalten … sonst könnte es demnächst zu unflätigen Wortäußerung von meiner Seite kommen (wer mich kennt weiß, dass es schon einiges bedarf, um mich zu so etwas hinreißen zu lassen.)
Wenn der Winter kommt …
21. Januar 2013… kann man feststellen, wie ordentlich wir Vorstadtbewohner doch sind. Kaum hat es ein wenig geschneit (in der Tat hat es hier die vergangenen Tage viel geschneit – sehr schön, aber eigentlich hätte ich die Pracht stimmungsmäßig eher 4 Wochen früher gebrauch), dann wir in den Straßen ordnungsgemäß geräumt. Und zwar so akurat, dass ein jeder Landschaftsvermesser seine wahre Freude hätte. Die Grundstücksgrenzen werden nämlich höchst pinibel eingehalten. Es ginge ja auch garnicht, wenn man (versehentlich) eine wenig zu weit räumt und so der älteren Nachbarin etwas Arbeit abnimmt. Jedem(r) seinen eigenes Schneeräum-Event … jawollja.
Auf der Spur der Römer …
5. Januar 2013… haben wir heute einen wunderbaren Tag mit weit entfernten Freunden (sie leben in Asheville N.C.) verbracht. Dabei neue Menschen (Freunde der Freunde) kennengelernt und auch das war fein. Und so hält sich mein schlechtes Gewissen ob der noch zu korrigierenden 24 English-Test etwas in Grenzen … naja, es nagt schon. Aber andererseits lebt man nur einmal und morgen ist auch noch ein Tag … und ausserdem hab´ ich ja noch eine ganze Woche zum Korrigieren, Noten machen, Unterricht für Schule und Kindergarten vorzubereiten, den Kleiderschrank ausmisten, zwei “Oma-Kalender” zu machen … Wuähhhh … Panik … ich geh´mal schnell ´ne Runde verdrängen (´könnt mich ja mal in einer Woche fragen, wie weit ich gekommen bin)
